Die Tollitäten zu Besuch bei „Scheich Schorsch“

Von: mabie
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Stadtoberhaupt in standesgemäßem Outfit: In einem übrigens originalen Scheichgewand trat Geilenkirchens Bürgermeister Georg Schmitz vor die Schar der Jecken im Haus Basten. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. So muss ein ordentlicher Karnevalistenempfang aussehen! Da waren sich die Gäste des offiziell „Prinzenempfang“ getauften Abends für alle Karnevalsgesellschaften (KG) im Geilenkirchener Stadtgebiet einig.

Zugleich war der Empfang im Haus Basten am Mittwochabend das, was er schon immer war: der Startschuss in den Endspurt der fünften Jahreszeit.

Dass es dieses Mal so voll war, schrieb Präsident Franz Michael Jansen vom Geilenkirchener Karnevalsverein (GKV) Bürgermeister Georg Schmitz zu. Der kam als „Scheich Schorsch“ am Abend seines 100. Tages im Amt im Scheichgewand. In bester Geberlaune löste er mit dem von der Stadt finanzierten Empfang ein Wahlversprechen ein und kündigte an, dass das auch in den nächsten Jahren soll so bleiben solle. „Die Ausrichtung dieses Empfangs darf nicht an ein paar hundert Euro scheitern“, sagte er zu den gut 150 Anwesenden.

Die durften sich selber feiern, denn alle aktuell im Stadtgebiet vertretenen KGs haben in dieser Session ein Regentenpaar oder ein Dreigestirn. „Und das in einer Zeit, wo der Karneval manchmal auch zu leiden hat“, lobte Franz Michael Jansen, dem als Präsident der KG mit dem Stadtprinzenpaar – Julian I. (Krückel) und Saskia I. (Hurtmann) – die Moderation des Abends übernahm. Die Jecken freuten sich über die neue Form des Empfangs. „Selbst der Verteidigungsminister macht da mit“, meinte Jansen augenzwinkernd, denn mit den Generälen Karsten Stoye vom Nato E3A-Verband und Peter Braunstein vom Zentrum für Verifikationsaufgaben waren ranghohe Militärs dabei.

Für Stimmung sorgte das Bühnenprogramm. Zwar musste ein Beitrag der Showtanzgruppe des GKV gestrichen werden, doch die Tanzmariechen Lea, Hannah und Isabella sorgten für Action. Sketche gab es auch. Nicht nur Michael Jansen und Heike Hermanns zeigten komödiantisches Talent. Zu Beginn standen auch ein Scheich (Georg Schmitz) und eine Putzfrau (Roswitha Beckers) auf der Bühne und zeigten, dass der Umgang mit der Mundart beim Sauberhalten behilflich sein kann.

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