Die SSB-Big-Band bringt den Frühling mit

Von: mabie
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Bestens eingestimmt, setzten die Aktiven der SSB-Big-Band ihr Repertoire beim Frühjahrskonzert in der Aula der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule hervorragend um. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Wer jetzt denkt, dass die hinteren Reihen einer Band auf der Bühne in der Aula der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule immer etwas im Dunkeln stehen, der liegt nicht ganz richtig. Natürlich sind die Damen und Herren ganz hinten auf manchen Fotos nicht so gut zu entdecken, doch unter der hervorragenden Leitung eines Bandleaders wie Christoph Manuel Jansen fällt das mit dem Hintenstehen akustisch gar nicht auf.

Ganz im Gegenteil, denn beim gut besuchten Frühjahrskonzert der SSB-Big-Band, die sich als musikalischer Teil der Vereinigten Junggesellen- und St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geilenkirchen versteht, musste niemand auf ein volles Klangbild aus allen Instrumenten verzichten.

Schon während die ersten Takte von „Locked out of Heaven“ den strammen Frühjahrssound angaben, war klar, dass die Band sich ausgezeichnet vorbereitet hatte. Und während draußen der Frühling mit kühlen Temperaturen seine Funktion als Bindeglied zwischen Winter und Sommer demonstrierte, freute sich drinnen Leiter Jansen über die fehlenden zweistelligen Temperaturen. „Wir sind ja froh, wenn das Wetter nicht zum Grillen anregt“, meinte Jansen augenzwinkernd, denn schließlich würden sich dann mehr Menschen für den Besuch des Konzertes entscheiden.

Dass der Besuch eine gute Entscheidung war, dafür lieferte die Band in zwei großen Blöcken viele gute Gründe. So konnten die Gäste bei den „California Girls“ vom Sommer träumen, sich vom TV-Thema „Captain Future“ in ferne Galaxien entführen lassen oder saftigen Soul mit dem „Brick House“ genießen.

Passend zum Samstag gab es auch den Mitklatsch-Klassiker „Car Wash“ oder auch „Mac the Knife“, der mit filigranem Zwischenspiel den Applaus geradezu herausforderte. Nach der Pause ging es im gleichen Takt weiter, die „Fantasy“ von „Earth, Wind & Fire“ floss elegant und schwungvoll zugleich in die Gehörgänge der Anwesenden.

Bruno Mars durfte bei „Treasure“ ein zweites Mal zu Wort kommen und der Evergreen „Virtual Insanity“ machte den realen Konzertgenuss wirklich perfekt. Für die ganz besonderen Gänsehautmomente war auch gesorgt: denn mit Philipp Maurer und Maike Huppertz traten zwei Ausnahmekönner ans Mikrofon, die Annie Lennox, Roger Cicero und Aretha Franklin gekonnt interpretierten. Da durften am Ende bei den Zugaben weitere Kostproben der Sangeskunst nicht fehlen. Und so feierten die Gäste mit „Tequila“ von den „Champs“, Frank Sinatra und „The Lady is a Tramp“ ihren ganz eigenen Frühlingsabend in Bauchem.

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