Die Schönheit der Natur per Rad entdecken

Von: st
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Elke und Edward Visser lieben ausgedehnte Radtouren, weil sie die Natur erleben möchten. Foto: Udo Stüßer
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Horst Zocher will auch mit 70 Jahren noch eine starke Muskulatur haben. Foto: Udo Stüßer
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Bürgermeister Thomas Fiedler warnte beim Startschuss vor hohen Ozonwerten. Foto: Udo Stüßer
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Die waren auch der Grund, warum Wilhelm Deckers alleine am Radwandertag teilnahm. Seine Familie hatte bei dieser Hitze keine Lust. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Der Geilenkirchener Horst Zocher fährt täglich mit dem Rad. Mal sind es zehn Kilometer, mal sind es 30 Kilometer. „Damit die Muskulatur stark bleibt“, sagte der 70-Jährige. Am Sonntag sollten es aber noch ein paar Kilometer mehr werden. Am Niederrheinischen Radwandertag hatte er sich für die etwa 50 Kilometer lange Strecke über Heinsberg entschieden.

Auch Elke und Edward Visser lieben ausgedehnte Radtouren. Täglich fahren sie einige Kilometer. Aber am Wochenende dürfen es auch schon mal 70 Kilometer lange Strecken sein. „Viele Menschen wissen doch nicht, wie schön die Natur ist. Und bei unseren Radtouren sehen wir viel von der Natur“, erklärte die 56-Jährige. Der 64-jährige Wilhelm Deckers aus Geilenkirchen fährt ebenfalls täglich ein paar Kilometer mit dem Drahtesel, am Wochenende auch schon mal weitere Touren. „Die dienen dann der Entspannung“, sagte er. An diesem Sonntag geht es nach Hückelhoven. Seine Familie konnte er nicht zur Teilnahme bewegen. „Die hat keine Lust, es ist zu warm“, meinte er.

Vor den hohen Ozonwerten warnte auch Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler, der zwischen den Klängen des Seniorenorchesters Onderbanken den Startschuss gab. „Achten Sie nicht nur auf Ihre Sicherheit im Verkehr, achten Sie auf Gewitter. Ich wünsche viel Spaß, und kommen Sie gesund wieder“, sagte er und schickte sie auf die Reise.

Bei den hohen Temperaturen und nach einem heftigen Gewitter am Morgen war das Interesse am Niederrheinischen Radwandertag nicht sonderlich groß. Nur wenige Menschen waren gekommen, um auf zwei Rädern die herrliche Landschaft im Wurmtal zu erkunden. „Im vergangenen Jahr waren es noch etwa 250 Radfahrer, die hier in Geilenkirchen gestartet sind“, erinnerte sich Detlef Kerseboom aus dem Geilenkirchener Kulturamt. Auch Frank Meuffels von der Kreispolizei, der einen Fahrradcheck anbot, hatte an diesem Sonntag einen ruhigen Job. Als die Radler am Nachmittag zurückkehrten, wurden sie von der Avalon-Dixieland-Jazzband begrüßt. Und wer an diesem Tag drei Veranstaltungsorte passiert hatte, konnte an einer Tombola teilnehmen. 

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