Die Obergrenze liegt bei rund 80.000 Stück Federvieh

Von: rh
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Gangelt. Wieviele Legehennen lassen sich auf 2,2 Hektar unterbringen? Liegt die Grenze bei rund 80.000 Tieren oder weit darüber? Die Gemeinde Gangelt will Gewissheit in dieser Frage.

Es sind Zweifel aufgekommen, ob der bei Nachbarheid beschlossene Grundriss im Verhältnis zu der erwarteten Zahl an Legehennen steht.

Die politischen Gremien der Gemeinde hatten aufgrund dessen weitere Beschlüsse ausgesetzt, um den Planern Zeit zu geben, die Gemengelage zu entwirren. Dem war das Büro von Hans-Otto von der Heiden nachgekommen und stellte dem Bau- und Umweltausschuss jetzt eine - auch nach Auffassung der fraktionellen Mehrheit - stichhaltige Änderung des Flächennutzungsplans vor.

Einen „dynamischen Prozess” nannte Hans-Otto von der Heiden das, was er im Auftrag der Gemeinde entwickle. Begonnen im Herbst 2009, als ein niederländischer Investor bei der Verwaltung vorsprach, um einen Betrieb von knapp 40.000 Legehennen zu installieren.

Bürgermeister Bernhard Tholen, der die Verhandlungen aufnahm, erreichte die vorläufige Rücknahme des Begehrens, um zuvor die Bürger und die Politik damit zu beschäftigen.

Die Vorgaben sind mittlerweile so gereift, dass man an diesem Platz die Obergrenze bei rund 80.000 Tieren sieht. Damit verbinden sich auch die noch vertraglich zu regelnden Ver- und Entsorgungsdimensionen.

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