Geilenkirchen - Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist ungebremst

Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist ungebremst

Von: Markus Bienwald
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Noch ist alles grün, doch vereinzelte Bagger werden auch auf der jetzigen Freifläche hinter der Töpferstraße in Teveren gesichtet, wo auf Betreiben der ESG ein Neubaugebiet mit 45 Grundstücken entstehen wird. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Etwa 120 neue Baugrundstücke wird es in Geilenkirchen bis 2018 geben, durch die die Stadt nicht nur im Zentrum mit den jüngst begonnenen Bauarbeiten auf dem früheren Molkereigelände wachsen wird. Mit gleich drei neuen Baugebieten reagiert die mehrheitlich der Stadt gehörende Entwicklungsgesellschaft Stadt Geilenkirchen (ESG) auf die unverminderte Nachfrage.

„Die ist nach wie vor sehr groß“, so ESG-Geschäftsführer Willi Pfennigs im Gespräch mit unserer Zeitung. „Deshalb hat sich die Stadt entschlossen, an unterschiedlichen Standorten den Bürgern vielfältige Möglichkeiten anzubieten, ein neues Baugrundstück zu erwerben“, so Pfennigs.

Der anhaltende Bauboom hatte schon im vergangenen Jahr dazu geführt, das seit Jahren erste neue Baugebiet in Hünshoven unter der Federführung der ESG zu entwickeln. Letzteres wurde erfolgreich vermarktet, und auch gleich „um die Ecke“ wird zwischen den vorhandenen Baugebieten Flussviertel I und II und dem Loherhof ein neues Baugebiet entstehen. 30 Grundstücke sind dort vorgesehen, der Aufstellungsbeschluss, der dem Bebauungsplan immer vorausgeht, wird voraussichtlich noch vor Weihnachten verabschiedet, Baubeginn könnte dann schon im Jahr 2017 sein.

Entwickelt wird bei der ESG immer auch mit Blick auf die schon bestehende Infrastruktur mit Kindertagesstätten oder Schulen, erklärt Pfennigs. Doch auch außerhalb der attraktiven Stadtrandlagen wird in den umgebenden Außenorten weiterentwickelt. Wer beispielsweise am Grüngürtel hinter der Töpferstraße in Teveren entlangfährt, sieht dort schon vorbereitende Maßnahmen für das künftige Baugebiet. Nach der Einigung mit den Grundstückseigentümern stehen dort künftig 45 Grundstücke in ländlicher Umgebung zur Verfügung. Die gleiche Anzahl von Parzellen ist in Lindern eingeplant, auch hier ist die Nachfrage ungebrochen.

Da Willi Pfennigs es als eine der „ureigensten Aufgaben jeder Kommune“ ansieht, nicht nur privatwirtschaftlich, sondern vor allem auch selbst für neue Möglichkeiten, die eigenen vier Wände zu planen, zu sorgen, sollen die Entwicklungsmaßnahmen ab 2019 fortgeschrieben werden.

„Es tut sich einiges in Geilenkirchen, wobei die Stadt natürlich hofft, auch Neubürgern aus den umliegenden Gemeinden ein neues Zuhause zu bieten“, meint Pfennigs.

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