Die letzten Tage in Würde verbringen

Von: red
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Pflegedienste wie Camino wollen ein Sterben in Würde ermöglichen. Darauf macht der Welthospiztag aufmerksam. Foto: stock/epd

Geilenkirchen. Am Samstag, 10. Oktober, ist Welthospiztag. Unter dem Motto „Hospiz- und Palliativversorgung. Für alle. Überall.“ soll der Forderung Nachdruck verliehen werden, jedem Menschen, unabhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung, der persönlichen Lebenssituation oder vom Versorgungsort, eine qualitativ hochwertige palliative und hospizliche Behandlung und Begleitung zur Verfügung zu stellen.

Daher will der ambulante Hospizdienst Camino schwerstkranken und sterbenden Menschen diese letzte Zeit ihres Lebens so würdig wie möglich gestalten. Diese Begleitungen am Lebensende werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet, die in einem Befähigungskurs für diese wichtige Arbeit vorbereitet und geschult werden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Hospiz- und Palliativgesetzgebung und die Neuregelung der Sterbehilfe bietet Camino viele Hilfestellungen an: Montags, mittwochs und freitags gibt es von 9.30 bis 11.30 Uhr eine Sprechstunde im Krankenhaus, Martin-Heyden-Str. 32, Geilenkirchen, in der Fragen zu den Themen Sterben, Sterbebegleitung, Tod, Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht und alle damit zusammenhängenden Fragen geklärt werden können.

Auch in Zeiten der Trauer sind die Mitarbeiter von Camino für Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, da. Die Trauersprechstunde findet donnerstags von 15 bis 17 Uhr statt. Termine für Trauergespräche können auch individuell vereinbart werden. Ergänzend dazu finden in Geilenkirchen jeden ersten Freitag im Monat von 16 bis 18 Uhr, im Krankenhaus, Martin-Heyden-Str. 32, Eingang Tagesbereich A, und in Übach-Palenberg jeden vierten Freitag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Bahnhofstr. 14, offene Trauercafés statt, die für jeden ohne Voranmeldung zugänglich und kostenlos sind.

Zudem findet zurzeit ein Trauergesprächskreis einmal im Monat mittwochs (nächster Termin: Mittwoch, 21. Oktober, 18 Uhr) im katholischen Pfarrheim St. Nikolaus, Freihof 28, in Gangelt, statt. Auch dieses Angebot ist für jeden offen und kostenfrei.

Da der ambulante Hospizdienst ab Januar 2016 einen neuen Befähigungskurs zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter startet, findet vorab ein Informationsabend am Mittwoch, 28. Oktober, 19 Uhr, im Festsaal des Franziskusheimes, Zum Kniepbusch 5, statt. Am Freitag, 30. Oktober, um 20 Uhr, findet zum 20-jährigen Jubiläum des Netzwerks für Hospiz-, Palliativ- und Trauerarbeit im Kreis Heinsberg, eine Veranstaltung mit dem Titel „Tod im Rheinland – eine bunte Knochenlese von und mit Rainer Pause & Martin Stankowski“, in der Christuskirche, Erzbischof-Philipp-Str. 10, Heinsberg, statt. Der Eintritt beträgt zehn Euro (Kartenvorverkauf telefonisch unter Telefon 02452/91 92 84).

Am Dienstag, 17. November, 19 Uhr lädt der ambulante Hospizdienst zum Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen in die Kapelle des St.-Elisabeth-Krankenhauses Geilenkirchen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein zum Austausch bei Tee und Gebäck ein.

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