Die Kita-Entscheidung bedeutet höhere Personalkosten für die Stadt

Von: val
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Geilenkirchen. Monatelang hat der Kita-Tarifkonflikt viele Eltern in Atem gehalten. Jetzt ist er vorüber. Gleichwohl die städtischen Kindergärten in Geilenkirchen nicht bestreikt wurden, betreffen natürlich auch sie die ausgehandelten Kompromisse, die Gehaltssteigerungen und einen besseren Gesundheitsschutz vorsehen.

Herbert Brunen, Beigeordneter der Stadt Geilenkirchen, begrüßt grundsätzlich die zwischen den Tarifvertragsparteien jetzt erzielte Einigung, zumal „dadurch die Fortsetzung eines langwierigen Arbeitskampfes der Erzieherinnen und Erzieher in den kommunalen Kindertageseinrichtungen verhindert werden konnte”.

Aber er sagt auch: „Hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen auf den städtischen Haushalt schlagen hier zwei Herzen in meiner Brust.” Denn der Mehraufwand bei den Personalkosten sei natürlich gerade in Zeiten angespannter Haushalte nur sehr schwer zu verkraften. „Auf der anderen Seite wissen wir, dass die Anforderungen an den Beruf des Erziehers gerade in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen sind und insoweit eine adäquate Vergütung nur folgerichtig ist”, betont Brunen.

Für die Arbeit des städtischen Jugendamtes, das möglichst frühzeitig und präventiv erzieherischere Hilfe leisten soll, seien die Kindertagesstätten mit ihren engagierten und kompetenten Erzieherinnen „ein wichtiger Eckpfeiler”, sagt der Beigeordnete. Man könne daher die berechtigte Hoffnung haben, dass die Mehrausgaben bei der frühkindlichen Betreuung in den drei städtischen Einrichtungen zukünftig die Kosten im Bereich der Hilfen zur Erziehung senkten.

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