Geilenkirchen - Die Grünen wollen in Geilenkirchen weiterhin unbequem bleiben

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Die Grünen wollen in Geilenkirchen weiterhin unbequem bleiben

Von: g.s.
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Will die Energiewende: Der neue Vorstand vom Ortsverband Geilenkirchen von Bündnis90/Grüne mit Rainer Jansen, Maja Bintakys, Jürgen Benden, Karin Rodenbücher, Sebastian Molls und Roswitha Eichhorn-Jordan (v.l.). Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Neben einem Referat der Landtagsabgeordneten Dr. Ruth Seidl stand die Wahl des Vorstandes bei der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes Geilenkirchen von Bündnis90/Grüne im Sportpark Loherhof im Mittelpunkt. „Trotz Minderheitsregierung haben wir noch keine einzige Abstimmung verloren”, berichtete Seidl aus dem Landtag.

Sie kam auf das für die Landesregierung negative Urteil des Landesverfassungsgerichts zum Haushalt 2011 zu sprechen.

„Es wird keiner Landesregierung, ganz gleich welcher Couleur, gelingen, eine Summe von drei Milliarden Euro einzusparen”, rechtfertigte Ruth Seidl den Schuldenkurs. Die Suche nach entsprechendem Einsparpotenzial werde sich realistischerweise als sehr schwierig erweisen. „Unser Kurs ist weiterhin auf fünf Jahre ausgelegt”, blickte die Landtagsabgeordnete in die Zukunft.

Das Fazit für Jürgen Benden: „Wir wissen noch nicht, ob wir schon bald die Wahlplakate wieder rausholen müssen.” Eingangs hatte Benden in seinem Bericht zur Arbeit der Grünen in Geilenkirchen auf die Erfolge der Partei hingewiesen. „In den Entscheidungen des letzten Jahres ist viel Grünes aufgetaucht”, sagte der Sprecher. So hätten die Grünen das Energiecontracting eingebracht, Benden: „Das ist vielleicht die einzige Möglichkeit, das Hallenbad zu halten.” Die Grünen würden auch darauf drängen, die zukünftige Straßenbeleuchtung mit LED auszustatten. „Wir brauchen in Geilenkirchen die Energiewende und die wollen wir vorantreiben”, so Benden.

Nicht positiv aus Sicht von Bündnis90/Grüne sei sicherlich der begonnene 2. Bauabschnitt zu bewerten. Benden: „Hier wird auf Radfahrer keine Rücksicht genommen, und zu viele Bäume fallen Parkplätzen zum Opfer.” Der Grünen-Sprecher ärgerte sich auch über die Verwendung von Granitkübeln anstatt von Holzkübeln für die alsbald im 1. Bauabschnitt zu platzierenden Bäume.

„Wir müssen aufpassen, dass Geilenkirchen nicht zur City Graniti wird”, der Kommentar von Jürgen Benden. Beim Thema Sportvereine sagte Benden: „Wir leiden unter den verpassten Möglichkeiten der letzten Jahre.” Die Sportplätze seien in einem schlechten Zustand und die Hallenkapazitäten ausgereizt.

Die später folgenden Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis: Jürgen Benden wurde einstimmig als Sprecher wiedergewählt. Ebenso einstimmig war das Votum für Kassiererin Karin Rodenbücher, Schriftführerin Roswitha Eichhorn-Jordan und die Beisitzer Maja Bintakys, Rainer Jansen und Sebastian Molls. Der Geilenkirchener Grünen-Sprecher dankte nach seiner Wiederwahl für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. „Wir werden weiterhin unbequem bleiben in Geilenkirchen, im positiven Sinne”, so Benden.
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