Die Diskussion um die Heizkörper des CMG geht weiter

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Die frei liegenden Heizungsrohre sind nach Einschätzung der Schulleitung nicht nur leicht zu beschädigen, sondern stellen auch eine Gefahr für die Schüler dar. Foto: Windelen

Übach-Palenberg. Die Diskussion um die Beschädigungen der Heizkörper im Carolus-Magnus-Gymnasium (CMG) geht weiter.„Aufgrund vieler persönlicher Ansprachen, aufgrund von Leserbriefen und eines Elternbriefes” sieht sich Heiner Weißborn, SPD-Fraktionsvorsitzender, -Stadtverbandsvorsitzender und -Bürgermeisterkandididat, veranlasst, „deutlich zu machen, was ich in Bezug auf das von Bürgermeister Paul Schmitz-Kröll verlesene Schreiben zur angeblichen Zerstörungswut und zum angeblichen Vandalismus am Gymnasium nicht gesagt und was ich wirklich gesagt habe”.

Er habe nicht gesagt, dass „angesichts der erschreckenden Zerstörungswut Einzelner die Täter strafrechtlich zu verfolgen und haftbar zu machen sind”.

Heiner Weißborn: „Richtig ist, dass ich gesagt habe: Wenn dies so sei, wie der Bürgermeister berichtet hat, dann könne es sich doch wohl nur um einen Einzelfall gehandelt haben. Man dürfe aber auf gar keinen Fall die gesamte Schülerschaft dafür vorverurteilen. Wenn allerdings eine mutwillige Zerstörung stattgefunden hat, dann müsse man die betreffende Person auch dafür haftbar machen. Keineswegs dürfe man die von mir beantragten 300.000 Euro pro Jahr für Instandsetzungsmaßnahmen an Schulen damit in Verbindung bringen.”

Der Bericht der Bürgermeisters sei so zu verstehen gewesen, so Weißborn weiter, dass sich Schüler mutwillig und mit roher Gewalt an der Heizung zu schaffen gemacht haben. „Dass dies nicht so war, davon habe ich mich unmittelbar nach den Äußerungen des Bürgermeisters selbst überzeugen können.” Seine Frage an den Bürgermeister - im Haupt- und Finanzausschuss -, ob dieser sich denn in der Schule sachkundig gemacht habe, habe er verneinte.

„Ich hingegen habe unmittelbar danach das Gespräch mit der Schulleitung gesucht und gefunden. Nicht zuletzt verweise ich auf meine Haushaltsrede, in der ich es nicht an Deutlichkeit habe fehlen lassen und mich - zumindest in der Öffentlichkeit - als Einziger vor das Gymnasium und seine Schülerinnen und Schüler gestellt habe.” Die Vorwürfe an seine Adresse seien somit nicht nur absolut unzutreffend, sondern würden sogar die Tatsachen umdrehen.

Ihm sei bewusst, dass eine Tageszeitung nicht über jedes Ereignis umfassend und detailliert berichten könne. „Allerdings führt die genannte unzumutbare Verkürzung zur Entstellung des eigentlichen Vorgangs. Deshalb bestätige ich noch einmal ausdrücklich die korrekte Darstellung der beiden Schulleiter des Carolus-Magnus Gymnasiums.”
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