Übach-Palenberg - Die Baukosten steigen um 25 Prozent

Die Baukosten steigen um 25 Prozent

Von: mabie
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Rund 25 Prozent Mehrkosten hat der Aus- und Umbau des Feuerwehrgerätehauses an der Martin-Luther-Straße in Boscheln nach der Endabrechnung gekostet. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Da mussten die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses eine ganz schöne Kröte schlucken: Der Um- und Ausbau des Feuerwehrgerätehauses Boscheln an der Martin-Luther-Straße verursachte Mehrkosten von rund 25 Prozent.

Erste Planungen im Jahr 2006 gingen für den Bau noch von Gesamtkosten in Höhe von 400.000 Euro aus. Diese wurden nach Überarbeitung der Pläne auf 450.000 Euro aufgestockt. Nun, nachdem bereits im Sommer das Gebäude eingeweiht wurde, sind alle Endabnahmen abgeschlossen und die Baukosten um etwa 115.000 Euro höher ausgefallen.

Wie der Beigeordnete für Planen und Bauen, Volker Schlüter, bestätigte, sei dies vor allem auf die rund 90.000 Euro teureren Außenanlagen zurückzuführen. Bereits im Juni, einen Monat vor der offiziellen Einweihung, war klar, dass der Kostenrahmen gesprengt würde. Exakt 40.753 Euro kostete nach damaligem Kostenblatt des von der Stadt beauftragten Architekten der Neubau mit Anschluss an das bestehende Gebäude an der Martin-Luther-Straße nun extra. So mussten die zunächst seitens des Städtischen Baubetriebshofes eingeplante Ausführung von Maler- und Installationsarbeiten wegen krankheitsbedingten Ausfällen doch extern vergeben werden.

Daraus resultieren allein 3000 Euro Mehrkosten. Zuvor bestand die Feuerwache aus einem Bau mit Stellplatz für das Einsatzfahrzeug, einer kleinen Werkstatt, Toiletten- und Duschräumen sowie einer Küche und einem Schulungsraum auf insgesamt 213 Quadratmetern Geschossfläche. Die Erweiterung setzte, von der Gebäudefront aus gesehen, links an, und umfasst insgesamt 285 Quadratmeter Fläche und 1475 Kubikmeter umbauten Raum. Hier entstanden zwei große Fahrzeughallen mit Rolltoren für mindestens zwei Einsatzfahrzeuge, ein dahinter befindlicher Raum für die Gefahrstoff-Ausrüstung samt Reinigungs- und Prüfmöglichkeiten sowie eine getrennte Damen- und Herren-Umkleide für insgesamt 30 Wehrangehörige.

An der bisherigen Außenwand gibt es hin zum Neubau drei Durchbrüche, um die Verbindung der Räume untereinander zu gewährleisten. Das von einer Gastherme beheizte Haus bietet im hinteren Bereich durch den Bau mit einer Betondecke noch die grundsätzliche Möglichkeit, aufzustocken. Hier könnte dann mit einer später ausgeführten Aufstockung zusätzlicher Raum, beispielsweise für die Jugendfeuerwehr, geschaffen werden.
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