Die Außenorte stärker fördern

Von: mh
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Geilenkirchen. Die Stadt Geilenkirchen will sich an dem Leader-Projekt „Aachener Revier“ beteiligen. Das hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung einstimmig beschlossen, nachdem Beigeordneter Markus Mönter über das Projekt berichtet hatte.

Das EU-Programm „Leader“ fördert ländliche Regionen bei Investitionen in ihre wirtschaftliche Entwicklung. Das Land stellt finanzielle Mittel für eine „Lokale Entwicklungsstrategie“ bereit. Bei einer Teilnahme haben die beteiligten Kommunen die Chance, über einen Zeitraum von sieben Jahren innovative Projekte mit hohen Fördersätzen von EU und Land umzusetzen.

In seinem Bericht wies Mönter darauf hin, dass Geilenkirchen bei dem Programm durchaus in einer Konkurrenzsituation stehe, insgesamt würden 22 bis 24 Regionen gefördert.

Es gehe darum, die ländlichen Räume als Wirtschafts-, Lebens- und Erholungsraum zu stärken, Armut zu bekämpfen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Außerdem zählten auch der Erhalt und die langfristige Sicherung des Natur- und Kulturerbes zu den Zielen.

Wie der Beigeordnete berichtete, könnten vor allem in den Außenorten neue Projekte gefördert werden, falls die Stadt in das Programm aufgenommen werde. Eine wichtige Voraussetzung für solche Förderungen sei eine hohe Beteiligung von örtlichen Initiativen, Vereinen oder Gruppen.

Seitens der Stadt seien pro Jahr 2500 Euro zu investieren – nicht viel, wenn es um die Stärkung von Dorfgemeinschaften, Hilfen für Familien oder ältere Menschen gehe. Für die Ratssitzung im Februar kündigte Mönter einen ausführlicheren Bericht an.

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