Dickes Lob für die Lebensretter im Verborgenen

Von: g.s.
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Kreisbereitschaftsleiter Heinz
Kreisbereitschaftsleiter Heinz Grevenrath (r.), Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch und Anne Beckers (v.l.) danken den Mehrfachspendern aus Geilenkirchen und Übach-Palenberg für deren Bereitschaft zum Blut spenden. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen/Übach-Palenberg. Das Deutsche Rote Kreuz dankte 15 Frauen und Männern aus Geilenkirchen und Übach-Palenberg für deren Bereitschaft, seit vielen Jahren mit ihrem gespendeten Blut einen Beitrag für die Gesundung vieler Menschen zu leisten.

Für die Ehrung der Mehrfachspender hatte sich das DRK die Nikolaus-Becker-Stube in Geilenkirchen auserkoren. Kreisbereitschaftsleiter Heinz Grevenrath und die stellvertretende Blutspendenleiterin der DRK-Ortsgruppe Geilenkirchen/Übach-Palenberg, Anne Beckers, begrüßten unter den Gästen auch den Übach-Palenberger Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch.

Seine Stadt stehe voll und ganz hinter den Blutspendern. Denn: „Viele Menschen sind auf das Blut angewiesen”, so Jungnitsch. Auch Heinz Grevenrath stellte in seinem Dank an die Spender das Positive deren Engagements für die Allgemeinheit heraus und machte klar, wie wichtig jede Blutspende für die Rettung von Menschenleben sein kann. Blutspenden bedeute für das DRK im Kreis aber auch zahlreiche Termine, die es in jedem Jahr zu bewältigen gebe.

Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes erinnern sich noch, dass vor 59 Jahren der erste Blutspendetermin in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet durch geführt wurde. Seitdem sei der Bedarf stetig gestiegen, und das Blutspenden habe sich in ganz Deutschland zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Der Dank von Heinz Grevenrath richtete sich auch an die 51 Frauen und Männer aus beiden Städten, die bisher durchschnittlich sieben Liter Blut pro Spender gespendet hätten.

Sein Appell, weiterhin zu den Blutspendeterminen zu kommen, stieß bei den Anwesenden sicherlich auf offene Ohren, zumal die Vorräte geschrumpft sind und dringend neues Blut gebraucht wird. „Eigentlich sind Sie alle Lebensretter. Wenn jemand aus dem Eis gezogen wird, bekommt er die Lebensrettermedaille. Sie aber retten Leben im Verborgenen”, dankte Heinz Grevenrath den Spendern.

Der Kreisbereitschaftsleiter appellierte aber auch eindringlich an alle Menschen, auch erstmals Blut zu spenden. Das meiste Blut werde nicht bei Unfällen benötigt, sondern bei Tumorbehandlungen und Herz/Kreislauferkrankungen.Frauen dürften viermal, Männer sechsmal im Jahr Blut spenden. Mittlerweile seien sogar 80-jährige Spender dabei. Bevor es zum gemütlichen Teil überging, schritten Heinz Grevenrath, unterstützt von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch und Anne Beckers, zur Ehrung der Mehrfachblutspender.

Die Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz mit Brillanten für 50maliges Blutspenden wurden Helmut Alles, Elmar Hülswitt, Ute Wagels, Josefine Heinen (alle Geilenkirchen), Rosemarie Mingers (Übach-Palenberg) und Marcel Hülswitt (Gangelt) zugesprochen. Für 75mal Blut spenden erhielten Bruno Blumensath (Geilenkirchen), Ralf Gottschlich und Helmut Szemendera (Übach-Palenberg) das Ehrenzeichen in Gold mit Eichenkranz und vier Brillanten.

Mit sogar zwölf Brillanten sind die drei Ehrenzeichen ausgestattet, die Sigrid Ritter, Bernhard Czossek, Franz Peter Nießen, Karl Lohren (Übach-Palenberg) für 100mal Blut spenden nun ihr Eigen nennen dürfen. Als seltener vorkommend bezeichnete der Kreisbereitschaftsleiter die Ehrungen von Lothar Westemeyer (Übach-Palenberg) und Manfred Wurm (Würselen), die bereits 125mal ihr Blut für andere Menschen hergegeben haben.
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