Deutlich mehr Einsätze für die Feuerwehr

Von: Georg Schmitz
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Im Jahr 2012 sind die Einsatzkräfte der Stadt Geilenkirchen 218 Mal ausgerückt – 30 Prozent häufiger als 2011. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen mit ihren elf Löscheinheiten in fünf Löschzügen im vergangenen Jahr von 185 auf 218 um knapp 30 Prozent gestiegen – und dieser Trend scheint auch in diesem Jahr anzuhalten, wenn man sich die bisherigen Einsätze in Erinnerung ruft.

Die Zahl der aktiv zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte belief sich zum Stichtag 31. Dezember des vergangenen Jahres auf 273 Feuerwehrleute, darunter neun Frauen. Das verdeutlicht die Statistik 2012, die jetzt von der Feuerwehr veröffentlicht wurde. Obwohl sich die Mannschaftsstärke der aktiven Abteilung innerhalb von sechs Jahren von 316 (2007) auf 273 verringerte, ist dieser Umstand derzeit noch nicht als dramatisch anzusehen.

Schon seit einigen Jahren werden die Ehrenamtler bei Bränden oder anderen Gefahrenlagen löscheinheitsübergreifend alarmiert. Dies ist besonders der Tatsache geschuldet, dass immer genügend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen müssen. Und um bei Einsätzen unter Atemschutz vorgehen zu können, sind im Vorfeld zwingend entsprechende Lehrgänge zu absolvieren. 85 Feuerwehrkräfte nahmen im Jahr 2012 an entsprechenden Ausbildungen teil. Dazu zählten Grundausbildung (Truppmann), Maschinisten- und Sprechfunkerlehrgang sowie ein Seminar „Umgang mit der Motorsäge“.

Die Anzahl der Brände erhöhte sich auf 52, ein Jahr zuvor waren es noch 42. Neben zwölf mittleren bis größeren Bränden verzeichnete die Wehr 2012 40 Kleinbrände sowie einen überörtliche Einsatz mit der Drehleiter.

Aus Autowrack befreit

Die weitaus größte Anzahl von Einsätzen deckte mit 146 (2011: 109) die Kategorie „Technische Hilfeleistungen“ ab. Hierin enthalten sind 52 Alarmierungen wegen Ölspuren.

Bei sechs Verkehrsunfällen mussten die Wehrleute eingeklemmte Personen befreien und daneben 25 Sturm- und Wassereinsätze bewältigen. Zur Technischen Hilfe zählen auch die Beseitigung von auslaufenden Flüssigkeiten, Gasalarme sowie die Rettung von Tieren aus Notlagen.

Die Feuerwehrleute wurden zudem 18 Mal zu Einsätzen alarmiert, die durch das Auslösen von Brandmeldeanlagen bedingt waren. Daneben verweist die Statistik auf zwei Fehlalarme und zwei böswillige Alarmierungen.

Bei den Einsätzen zogen sich drei Feuerwehrkameraden leichte Verletzungen zu, Krankenhausaufenthalte waren jedoch nicht erforderlich. Neben diesen Einsätzen fanden noch zahlreiche Übungen, Schulungen und Unterweisungen auf Zug- und Löscheinheitsebene sowie mehrtägige Seminare am Institut der Feuerwehr in Münster statt.

Nicht unerwähnt bleiben sollten zudem die zahlreichen Dienste und Tätigkeiten in der Fahrzeug- und Gerätepflege, Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten sowie Besprechungen und Versammlungen, die Begleitung von Martinszügen, Teilnahme am Volkstrauertag und Arbeiten bei verschiedenen Festivitäten. Die Gesamtstärke der städtischen Wehr belief sich zum Jahreswechsel auf 410 Frauen und Männer, davon neben den Aktiven und Jugendfeuerwehrangehörigen auch 125 Männer in der Ehrenabteilung. Vier Jugendliche wurden in die Einsatzabteilung aufgenommen. Über Ehrungen und Beförderungen wurde bereits berichtet.

Der Fuhrpark bestand zum Jahresende aus 25 Einsatzfahrzeugen. Für ein bereits bestelltes, und im Sommer auszulieferndes Hilfeleistungslöschfahrzeug 20/16 für die Löscheinheit Geilenkirchen wird der fast 30 Jahre alte Rüstwagen ausgemustert.

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