Übach-Palenberg - Der VfR Übach-Palenberg steht vor einer schwierigen Saison

Der VfR Übach-Palenberg steht vor einer schwierigen Saison

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
10464737.jpg
Die Mannschaft des VfR Übach-Palenberg, der Klassenerhalt in der A-Liga wurde eindeutig als Ziel ausgegeben. Foto: agsb

Übach-Palenberg. Der jetzige Anblick vom Eingang des Stadions Übachtal in Richtung des hochgelegenen einstigen Musikcenters Tatort/Outbaix ist trostlos. Wobei die derzeitigen Verantwortlichen des VfR Übach-Palenberg auch nicht gerade mit einem Lächeln in die Zukunft schauen.

Es zeichnete sich bereits in der Rückrunde der Saison 2014/15 ab, dass mit einem starken Aderlass im Seniorenbereich zu rechnen ist. Hoffnung machte da die zweite Mannschaft in der Kreisliga B, diese spielte zeitweise Zauberfußball und fegte so manchen Gegner nur so vom Platz. Aber auch hier sind die Leistungsträger wie Torjäger Ben Kämmerling nicht mehr da. Immerhin in Sachen Trainerfrage kam der VfR zu Potte. Mit Gencer Demir wurde ein Übach-Palenberger verpflichtet, der zuvor die zweite Mannschaft des FC Germania Teveren trainierte und kein unbekannter beim VfR ist. Wobei die Zeit recht knapp war, eine ordentliche Saisonplanung konnte nicht getätigt werden.

Dennoch ist der neue Coach recht zuversichtlich. Man möchte die verbleibenden Spieler aus der A-Liga-Mannschaft mit der zweiten Mannschaft verschmelzen. Die vierte Mannschaft des VfR rückt zur zweiten Mannschaft auf, die Dritte Mannschaft bleibt bei ihrem Status treu. „Unser Ziel wird es sein, einen Neuaufbau beim VfR Übach-Palenberg zu starten. Wir müssen die eigenen Spieler wieder in den Vordergrund stellen, planen eine neue Philosophie mit Fußball ohne Geld“, beschreibt der Trainer die neue Ausrichtung.

Gencer Demir blickt auf viele Baustellen im Verein. Sorgen macht besonders die Offensive, nur einen echten Stürmer hat der Coach ausfindig gemacht. Mit der Jugendabteilung möchte der Coach eng zusammenarbeiten, hier sollen Talente sorgsam herangeführt werden. Jahrelang war der VfR für seine herausragende Jugendarbeit bekannt, man möchte den Jugendlichen die Chance geben hier groß zu werden und ihnen Perspektiven bieten.

Dazu wäre ein Verbleib in der A-Liga sehr sinnvoll. Beim VfR steckt man den Kopf nicht in den Sand, der Klassenerhalt soll vorzeitig gesichert werden. Wobei auch die Spieler der beiden übrigen Mannschaften Chancen haben, aufzurücken.

Der VFR setzt auf viele Spiele in der Vorbereitung, damit die Mannschaft sich finden und der Trainer wichtige Erkenntnisse ziehen kann. Demir: „Es wird eine sehr schwierige Saison, wir müssen abwarten, wie der Start verläuft.“ Die erste große Bewährungsprobe für das neue Team wird die Stadtmeisterschaft sein, diese wird am Scheleberg des SV 09 Scherpenseel-Grotenrath ausgetragen. Beim VfR scheinen die verbleibenden Verantwortlich noch enger zusammenzurücken, dieser Funke könnte auch auf den Seniorenbereich überspringen.

Es gibt Lichtblicke

Die großen Zeiten des VfR Übach-Palenberg sind lange vorbei und nun bastelt man an einer neuen Zukunft. In den letzten Jahren schien der Verein sich zu fangen, der Aufstieg in die Kreisliga A war ein Hoffnungsschimmer. Neben zahlreichen Abgängen gibt es auch in Sachen Neuzugänge Lichtblicke. Julian Almstedt wechselt vom FC Rheinland, Daniel Ruhnau kommt aus Verlautenheide.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert