Der Steuerfachmann kommt ins Haus zum Lampentausch

Von: mabie
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Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch (r.) freute sich mit den Vertretern des Vereins „Senioren helfen“ über die mit der Ehrenamtskarte belohnte freiwillige Tätigkeit der „Un-Ruheständler“. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Seit dem Jahr 2004 setzt der Verein „Senioren helfen“ die Idee der Unterstützung zur Selbsthilfe in der ehemaligen Zechengemeinde um. Zunächst im Mehrgenerationenhaus (MGH) am Palenberger Bahnhof angesiedelt, finden sich die vor allem männlichen Mitglieder seit Anfang 2012 in der Begegnungsstätte an Kantstraße in Frelenberg zusammen.

Das Ziel ist aber seit der Vereinsgründung stets gleich geblieben: den Menschen in Übach-Palenberg schnell, unbürokratisch und vor allem persönlich zu helfen.

Dieser Einsatz wurde am Montagabend mit der offiziellen Überreichung der Ehrenamtskarte durch Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch im Schloss Zweibrüggen belohnt. Mit ihrem sozialen Engagement hätten sich die Herren des Vereins „Senioren helfen“ seit vielen Jahren freiwillig für andere und somit für das Gemeinwohl eingesetzt, lobte der Ratsvorsitzende. „Dadurch haben Sie viel Sonnenschein in das Leben anderer Menschen, viel Helligkeit und Wärme in unsere Stadt gebracht“, lobte Jungnitsch.

Das dürfte bei manchen Einsätzen der durchweg im Pensionsalter stehenden Mitglieder im Wortsinn der Fall gewesen sein. Denn da wird auch schon mal ein Leuchtmittel ausgetauscht, um Menschen, die das so einfach nicht mehr selbst können, die helfende Hand und einen sozialen Kontakt zu bieten.

Kein kommerzieller Gedanke

Es ist eine stark handwerklich geprägte Branchenmischung mit Schreiner, Schlosser, Universalhandwerker und Elektriker. Aber auch Hygieniker, Informatiker, Bürofachleute, Steuerexperten und ein Architekt sind unter den Helfern. Die wollen mit ihrem Angebot keinesfalls den bestehenden gewerblichen Dienstleistern Konkurrenz machen. „Wir wollen niemandem Arbeit wegnehmen“, unterstreicht Vereinssprecher Willi Steins in diesem Zusammenhang, „vielmehr wollen wir helfen oder auch einmal beraten, wenn Not am Mann oder an der Frau ist“.

Erreichbar sind die Hilfsbereiten in ihrem Frelenberger Vereinsheim wie auch telefonisch, selbst wenn die Mitteilung zunächst nur auf Band aufgenommen werden sollte. „Einfach anrufen, den Namen und vor allem die Telefonnummer hinterlassen, und wir rufen zurück“, verspricht Willi Steins.

Wer dem Aufruf folgen will, sich informieren möchte oder sich für eine Mitarbeit beim Verein „Senioren helfen“ interessiert, wählt Telefon 02451/929734. Auch im Internet ist die Gruppe unter www.seniorenhelfen.de oder per E-Mail unter seniorenhelfen@uebach-palenberg.de erreichbar.

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