Der Sonntag rettet die Kirmes-Bilanz

Von: Andrea Schever
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Besserung nach mäßigem Auftakt: Erst am Sonntag füllte sich die Geilenkirchener Herbstkirmes mit Besuchern. Foto: Andrea Schever
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Gekonnt drehte sich der 15-jährige Mick auf dem Bungee-Trampolin um seine eigene Achse. Foto: Andrea Schever

Geilenkirchen. Wenigstens zeigte sich das Wetter ab Samstagnachmittag gnädig mit der Herbstkirmes der vereinigten St.-Sebastianus- und Junggesellen-Schützenbruderschaften Geilenkirchen: Die Sonnenstrahlen, die dann durch die Oktoberwolken brachen, lockten immer mehr Gäste in die Innenstadt.

Zwischen Rathaus und Sparkasse herrschte am Samstag noch mäßiges Interesse. Dafür entwickelte sich am Sonntagnachmittag dann doch noch ein reges Treiben rund um die Buden und Fahrgeschäfte.

Nach der Eröffnung der Kirmes am Freitagabend mit dem traditionellen – und gekonnt absolvierten – Fassanstich durch den stellvertretenden Bürgermeister Leonhard Kuhn, stießen dieser und der zukünftige Bürgermeister Georg Schmitz (mit Limonade) auf ein gutes Gelingen der Kirmes an. Kuhn dankte allen Schaustellern und wünschte den Mitgliedern der Schützen und den weiteren Gästen viel Spaß auf dem dreitägigen Volksfest.

Schon von weitem wehten den Besuchern Düfte von Zuckerwatte, gebrannten Mandeln und anderen Leckereien entgegen. Süß oder auch herzhaft gestärkt konnten Jung und Alt sich dann an den verschiedenen Buden vergnügen. Ob nun Kinder – mit oder ohne elterliche Begleitung – auf ein Kettenkarussell oder in die Ballonbahn einstiegen oder Jugendliche auf schnelleren, wilden Fahrgeschäften oder beim Luftgewehrschießen ihre Zeit verbrachten: Der Spaß war den Besuchern ins Gesicht geschrieben. Für alle Altersklassen war etwas geboten, und so kamen sowohl gemeinschaftlich umherziehende Jugendliche als auch junge Familien und Erwachsene auf die eine oder andere Art auf ihre Kosten.

Für die ganz Aktiven stand auch ein Bungee-Trampolin zur Verfügung, auf dem man mit etwas Geschick und Übung sogar wilde Drehungen um die eigene Achse machen konnte. Die etwas jüngeren Besucher hatten da dann meist doch mehr Spaß beim Enten-Angeln. „Für uns ist die Herbstkirmes noch mal so ein kleines Highlight vor dem Winter“, sagte Besucherin Manuela Ratzer. „So als letzte Gelegenheit, bevor man auf den Frühling wartet.“

Manch einem Besucher und auch Schausteller kam es bei dieser Kirmes dennoch so vor, dass es immer weniger Angebote gibt. Dabei ist es bei der eher geringen Besucherzahl am Freitag und Samstag auch nicht verwunderlich, wenn es sich für manch einen Schausteller nicht immer rechnet. Worin das an den ersten beiden Tagen geringe Interesse begründet liegt, darüber kann man nur spekulieren: Herbstferien, kühle Temperaturen, verändertes Freizeitverhalten?

Die Schausteller setzten ihre Hoffnungen jedenfalls auf den dritten Kirmestag. Und sie wurden nicht enttäuscht: Ab dem frühen Nachmittag strömten am verkaufsoffenen Sonntag deutlich mehr Gäste und ließen die typische Kirmes-Stimmung aufkommen. Kinderlachen kam von den Karussells und auch eine Großmutter, die sich mit ihren beiden Enkelinnen auf die „Mambo“, ein in die Höhe kreisendes Fahrgeschäft mit viel Tempo, wagte, musste laut lachen bei der wilden Fahrt. Sehr zur Erheiterung der Enkelinnen und der Umherstehenden.

Viele Blicke ernteten auch am dritten Tag die Benutzer des Bungee-Trampolins, von denen mancher Rückwärts- und sogar die noch schwereren Vorwärtsrollen an den Seilen vollführte.

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