Der Sehnsucht nach Gott Raum geben

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Auch Christiane Schoenens Mutter Gisela gehörte zu den zahlreichen Gästen der Ordination. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. In einer schön gestalteten und bewegenden Feier wurde Christiane Schoenen am 3. Advent in der Friedenskirche in Gangelt als Prädikantin ordiniert. Als sie am Abend zu Hause einen ersten Blick in die vielen Glückwünsche warf, waren darin nicht nur ermunternde Worte und beste Wünsche, sondern auch die ersten Einladungen zu Predigtdiensten zu finden.

„Ich habe so tiefe Freude erfahren durch das hohe Maß an Zuspruch, persönlicher Ermutigung und hoffnungsfroher Begegnung – das war überwältigend“, sagte Christiane Schoenen zu ihrem großen Tag.

Die Kirche war voll und Gäste, Freunde und Familie reisten teils von weit her an; durch das Fenster auf der Südseite malte die Sonne bunte Bilder rund um das große Kreuz, das den Kirchenraum dominiert. Pfarrer Mathias Schoenen, Ehemann der Prädikantin, begrüßte unter den Gästen auch Superintendent Jens Sannig, der in seiner Ansprache das Thema der Ordination aufgriff: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben“. Er spannte einen weiten Bogen, begann mit einem Blick auf die TV-Familie „Die Geissens“ auf einem ihrer neuen Boote und kam am Ende auf das zu sprechen, was Christiane Schoenen nach ihrer Ausbildung nun in ihren Predigtdienst einbauen wird: Der Sehnsucht nach Gott Raum geben.

Segenswünsche

Nach der Ordination durch Superintendent Sannig begann das bewegende Zeremoniell der Segenswünsche durch zahlreiche Wegbegleiter und die Familie. Danach hob Christiane Schoenen zu ihrer ersten Predigt nach der Ordination an und beschäftigte sich mit dem, was Matthäus im 11. Kapitel schreibt. „Für mich war der Tag wie ein Kristallisationspunkt. Ein Punkt, auf den lange Zeit alles zulief. Es war dann sehr bewegend und hatte durchaus verändernde Kraft“, erinnerte sich Christiane Schoenen. Auf die Mitarbeiter der Redaktion des Gemeindebriefes kommt nun mehr Arbeit zu. Fand sich bisher in der Gottesdienstordnung für die folgenden Wochen nur der Nachname, in diesem Fall „Schoenen“, muss ab sofort im Vornamen unterschieden werden.

Die Arbeit einer Prädikantin ist übrigens grundsätzlich vergleichbar mit der des evangelischen Pfarrers; zu dem Ehrenamt gehört allerdings keine Pfarrverwaltung.

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