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Der Rotstift regiert auch im Jahr 2014

Von: Markus Bienwald
Letzte Aktualisierung:
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Mehr als 600 Gäste kamen zum mittlerweile 32. Bürgerempfang der Stadt Übach-Palenberg ins weite Rund des Pädagogischen Zentrums.
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Nachwuchssängerin Alina Sebastian gab eine Kostprobe ihres Könnens.

Übach-Palenberg. Fünf Seiten lang war die Rede von Wolfgang Jungnitsch zum 33. Bürgerempfang der Stadt Übach-Palenberg - womit der Bürgermeister auch ein Versprechen einlöste.

Denn er wollte den offiziellen Teil des gerne auch als Neujahrsempfang bezeichneten Treffens am Samstag nicht zu lang werden zu lassen, zu dem mehr als 600 Gästen aus Rat und Verwaltung der Stadt, Angehörigen von Polizei, Feuerwehr und Militär sowie Vertreter von Anstalten öffentlichen Rechts, aus Wirtschaft und Kultur ins weite Rund des Pädagogischen Zentrums (PZ) kamen.

Doch die Zahl fünf hatte für den Verwaltungschef noch eine weitere Bedeutung an diesem Vormittag. „Bereits zum fünften Mal darf ich hier an dieser Stelle zu Ihnen sprechen und hoffe, das wird nicht das letzte Mal sein“, meinte er augenzwinkernd. Dennoch hatte dies einen handfesten Hintergrund, schließlich verzichtete der Erste Bürger darauf, den Bürgermeister erst 2015 getrennt von den Kommunalwahlen wählen zu lassen und tritt stattdessen zur Kommunalwahl am 25. Mai dieses Jahres an.

Diesen Sparwillen betonte er auch beim Blick zurück auf 2013 in dem, so Jungnitsch weiter, das oberste Ziel, die Finanzen der Stadt in den Griff zu bekommen, weiter strikt verfolgt worden sei. „Mit einer fast genauen Punktlandung wurden die gesetzten Ziele auch erreicht, in Teilen sogar übertroffen,“ warb er für die Arbeit von Rat und Verwaltung, „ganz wichtig ist es allerdings, dass der eingeschlagene Weg konsequent weiter verfolgt wird.“ So mahnte der Bürgermeister, dass andernfalls wieder die Investitionssperre drohe, die kommunale Selbstverwaltung und ein selbstständiges Arbeiten des Rates verhindert werde.

Den Erfolg schrieb sich Jungnitsch allerdings nicht selbst auf die Fahnen, sondern schloss ausdrücklich die nachhaltig umgebaute und verkleinerte Verwaltung und die Ratsmitglieder mit ein. „Klare Signale aus Rat und Verwaltung haben die Unternehmerschaft in unserer Stadt dazu gebracht, ihrer Stadt nicht nur treu zu bleiben, sondern in diesen Standort sogar noch deutlich zu investieren“, führte er weiter aus.

Neben einem weiter umgesetzten Nahversorgungskonzept, der Planung von Baugebieten und einem unermüdlichen Einsatz des Technischen Betriebes nannte der Chef im Rathaus aber noch Baustellen, die von der Stadt alleine nicht ohne Weiteres bearbeitet werden können: „Das Thema Waschkaue ist noch offen, beim Thema Klangbrücke warten wir auch auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe, und den Derivateprozess haben wir in erster Instanz zwar zu einhundert Prozent gewonnen, ein Berufungsverfahren steht aber an.“

Öffnung der Aachener Straße

Als erstes interessantes Projekt im Jahr 2014 nannte er die von der CDU schon seit den 1980er-Jahren propagierte Öffnung der Aachener Straße. Aber auch den Anschluss Scherpenseels an das Glasfasernetz, das kommende Einkaufszentrum am Wasserturm und auch die Arbeiten an der Brotfabrik in Holthausen ließ er nicht unerwähnt. In Sachen Thornstraße in Übach signalisierte er baldigen Baubeginn, und weitere Baugebiete in Marienberg und Hovergracht in Übach würden folgen.

„Die Ansiedlung einer weiteren größeren Unternehmung wird erfolgen“, meinte er abschließend, ohne allerdings die Katze aus dem Sack zu lassen. Als eine Herzensangelegenheit sah er die zukunftsfähige Fortentwicklung des Hallen- und Freibades an, „wie wir es für uns und für unsere nachfolgenden Generationen auf Dauer erhalten können“. Und angesichts der kommenden Bürgermeisterwahl fügte er an: „Nun bin ich schon 1397 Tage Bürgermeister, und es macht mir nach wie vor einen riesigen Spaß.“

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