Der ganze Ort feiert mit der Gangelter Feuerwehr

Von: hama
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Einsatzbereitschaft und Schlag
Einsatzbereitschaft und Schlagkraft demonstrierten die Männer der Löschgruppe Gangelt rund um das Gerätehaus. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Feuerwehrmänner haben in der Bevölkerung ein hohes Ansehen. Auch in einem dörflichen Gefüge sind sie ganz vorne dabei; schließlich sind die Wehrmänner Tag und Nacht für die Bevölkerung da, setzen, wenn es darauf ankommt, Leib und Leben großen Gefahren aus.

Die Gangelter dankten es ihrer Wehr mit einem guten Besuch. 112 Jahre Bestehen des Vereins ist nur dann ein „rundes” Jubiläum, wenn es sich um eine Feuerwehrgruppe handelt. „Aber eigentlich war das nur ein Aufhänger, um die Bevölkerung wieder einmal zu einem Fest einzuladen”, erzählt Löschgruppenführer Thomas Schreiter. Der hörte von allen Seiten Lob für den großen Zapfenstreich, den rund 80 Wehrmänner der Gemeindefeuerwehr, der Musikverein St. Hubertus und das Trommler- und Pfeiferkorps vorführten.

Viele Besucher fanden sich am neuen Gerätehaus ein und wohnten dem abendlichen Spektakel bei. So etwas sieht man nicht mehr oft, und oft sieht man es schlecht, erinnert sich Thomas Schreiter, der zusammen mit anderen Feuerwehrkameraden die Zapfenstreich-Statuten studiert und acht Proben angesetzt hatte, bevor alles saß.

Gemeindebrandmeister Günter Paulzen machte Meldung an den Chef der Gemeindefeuerwehr, Bürgermeister Bernhard Tholen, und meldete unter dem Beifall der Gäste den Zapfenstreich auch bei ihm wieder ab.

Während der Freitag und der Samstag mit „Glenrock”, „13 Steps to Cellar” und „Rammjeck” ganz im Zeichen der Musik standen, gehörte der Sonntag einer Leistungsschau der Gangelter Feuerwehr. Fettexplosionen wurden demonstriert, die Besucher konnten versuchen, mit einem Feuerlöscher eine Gasflamme zu löschen. Zusammen mit der Firma Safe-Tec wurde an einem Brandschutzcontainer eine Feuerlöschübung gezeigt.

Feuerwehrfahrzeuge und -geräte für den Einsatz wurden vorgeführt. Zu den Feuerwehr-Oldtimern gehört die Drehleiter, die Ortsvorsteher Gerd Schütz sein Eigen nennt. An dem Schmuckstück aus den Jahre 1954 arbeitet er seit Jahren, um es bald in seiner Heimatgemeinde St. Ingbert an der Saar wieder vorzuführen. Das bunte Programm wurde mit Kinderunterhaltung und Kaffee und Kuchen abgerundet.
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