Der FSV Kraudorf-Uetterath auf den Aufstieg

Von: Heinz Eschweiler
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Die Mannschaft des FSV Kraudorf-Uetterath vor der Saison 2017/18 – da soll eine neue Einheit zusammenwachsen. Neben einigen Abgängen kann der Trainer auch neue, hervorragende Spieler im Kader begrüßen. Foto: agsb

Geilenkirchen-Kraudorf. Die Sturmreihe des FSV Kraudorf-Uetterath in der Saison 2016/17 hatte es in sich: Chris Bütow traf 31 Mal, Evgenij Bocmarev 30 Mal und Joel Ricardo Dicias 26 Mal ins gegnerische Tor, dennoch reichte es nur zu Rang drei in der Kreisliga C Gruppe – Geilenkirchen II und Frelenberg II waren da etwas besser. Dies wurde neidlos anerkannt, vom FSV selbst wurden beide als die Favoriten angesehen.

Seit vielen, vielen Jahren kreist der FSV Kraudorf-Uetterath in der C-Liga herum. Und diesmal spricht Trainer Manuel Dosal Lopez vom Aufstieg, denn er sieht seine Truppe stärker als im Vorjahr.

Wobei mit Chris Bütow (zurück nach Würm-Lindern II) und Ricardo Joel Dicias (zurück nach Wassenberg-Orsbeck) zwei starke Offensivkräfte wegfallen. Trotzdem ist der Trainer zufrieden, denn es kommt hochkarätiger Ersatz. Da ist zum einen Sean Jones. Der Stürmer durchlief eine Leidenszeit nach schwerer Verletzung. Er hat sich schon vor Monaten dem Club angeschlossen, konnte jedoch erst das letzte Meisterschaftsspiel mitmachen und war gleich dreimal erfolgreich. Bei GW Karken und RW Frelenberg sorgte Jones bereits für Furore, der Coach sieht in ihm einen starken Stürmer, der auch in die Tiefe geht. Und da ist Rückkehrer Kevin Römer, ebenfalls eine Offensivkraft mit Hochformat, vor drei Jahren machte er rund 40 Tore.

Und weiterhin ist da Kevin Pohl vom FC Germania Teveren, der schon Landesligaluft schnupperte. Dennis Gneist kommt vom SV 09 Scherpenseel, Sven Brodermanns von TuS Rheinland Dremmen II. Neben Bütow und Dicias verlassen Alexander Schaaf und Dominik Stüßer (beide zum SV Süggerath-Tripsrath) den Club.

„Die Abgänge schmerzen natürlich, jedoch haben wir hochwertigen Ersatz“, so der Coach. Seit drei Jahren formt dieser seine Einheit und will Historisches beim FSV miterleben. „Mannschaft und besonders das Umfeld hätten den Aufstieg verdient“, sieht Manuel Dosal Lopez alles im Bereich des Möglichen.

Der FSV hat sich etwas breiter aufgestellt, hat eine zweite Mannschaft gemeldet und möchte aufbrechen zu neuen Ufern. „Wenn wir komplett sind, dann sind wir vorne mit dabei“, gibt der Trainer schon mal ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz, die sich warm anziehen soll.

Für den Traum legt der Trainer selbst noch Schippe drauf, möchte das Spiel auf engen Raum seiner Truppe verbessern und sicherer von hinten heraus spielen. Im Abwehrbereich sollen ebenfalls die Ärmel hochgekrempelt werden: Im Abwehrblock soll mehr Stabilität rein kommen. „Dafür arbeiten wir hart, 38 Gegentore waren zu viel“ so der Coach.

In den vergangenen Jahren blickte der FSV Kraudorf-Uetterath stetig zu den Aufstiegsplätzen und war vorne in der Klasse immer mit dabei.

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