Der ATV Geilenkirchen nimmt Phönix-Athleten auf

Von: Markus Bienwald
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Vorstand des Allgemeinen Turnvereins (ATV) Geilenkirchen (v.l.): Geschäftsführer Uwe Reichert, Ruth Carduck, Melanie Dudek, Uwe Großkopf, Vorsitzender Hans Topp, Schatzmeisterin Ellen Bösl und der neue Abteilungsleiter Leichtathletik „Phönix“, Thomas Roskam. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Die endgültige Entscheidung darüber, ob die Mitglieder des Leichtathletikclubs „Phönix“ Geilenkirchen künftig unter dem Dach des Allgemeinen Turnvereins (ATV) Geilenkirchen firmieren, steht zwar noch aus. Doch der ATV gab bei seiner Mitgliederversammlung am Samstag im Sportpark Loherhof schon mal grünes Licht für die neue Leichtathletikabteilung.

Sie wird nach wie vor unter dem Titel „Phönix“ fungieren, aber kein eigenständiger Verein sein. „Wir führen seit letztem Jahr intensive Gespräche mit dem ATV-Vorstand“, erklärte „Phönix“-Vorsitzender Thomas Roskam dazu. Circa 80 Mitglieder zählen die Damen und Herren vom „Phönix“, über 1460 sind es dagegen beim Vielspartenverein ATV. „Die Größe des Vereins hilft dabei, Nachwuchs zu gewinnen“, machte Roskam deutlich. Zwar hatte sich der LC „Phönix“ im Jahr 1993 nach Diskrepanzen vom damaligen Mutterverein ATV gelöst.

Warum das Ganze damals nicht klappte, rollte Roskam nicht auf, wohl aber signalisierte er die Bereitschaft der „Phönix“-Mitglieder, sich künftig unter dem Dach des ATV wohlzufühlen. „Die Mitglieder wollen diesen Weg gehen“, betonte Roskam, und auch ATV-Vorsitzender Hans Topp freute sich auf den Zuwachs.

„Wir haben schon bei gemeinsamen Aktivitäten, beispielsweise den Sportabzeichentrainings zusammengearbeitet“, so Topp am Rande der Versammlung. Mit dem grünen Licht der ATVler geht Roskam, als ATV-Mitglied nun neuer Abteilungsleiter der künftigen Abteilung „Phönix“ im ATV, in das Prozedere um Vereinsauflösung und Eingliederung im neuen Verein.

Da die entsprechende Satzungsänderung durch die etwa 50 Anwesenden im Sportpark Loherhof auch abgesegnet wurde, bleibt einzig die Entscheidung der Mitglieder im LC „Phönix“ abzuwarten, doch das scheint nach aktueller Lage nur eine Formsache zu sein.

Reine Formsache war auch die Kassenprüfung des finanziell sehr gesunden ATV. Kassenprüferin Heike Schmidt, die gemeinsam mit Heinz-Josef Menke die Belegprüfung übernahm, bescheinigte dem Vorstand erstklassige Arbeit. Und sie merkte auch an, dass alle, die eine Mitgliedschaft im ATV als zu teuer empfänden, einmal bei einem Fitnessclub vorsprechen sollten, um zu sehen, was die sportliche Vielfalt, die der ATV bietet, dort kostet.

Um die Finanzen ging es auch in Sachen Beiträge für die Rehasportler. Sie werden nach einstimmigem Versammlungsbeschluss von sechs auf fünf Euro pro Monat gesenkt, und damit auf den Satz, den alle erwachsenen Mitglieder entrichten müssen. „Ich bin der Meinung, wir sollten alle die gleichen Beiträge zahlen“, meinte Vorsitzender Hans Topp dazu.

Bei den Rückstellungen für den Schwimmsport ging es ein letztes Mal ums Geld. Natürlich hoffen die ATVler, dass es 2017 wieder eine nutzbare Schwimmhalle in Bauchem gibt, und da das entsprechende Sportmaterial beim verheerenden Hallenbrand ebenfalls vernichtet wurde, wurde wiederum ein vierstelliger Betrag dafür in den Haushaltsansatz gepackt.

Wenn das Bad im nächsten Jahr fertig sein sollte, könnte der ATV dort dann auch den 90. Vereinsgeburtstag begehen. Was genau für die Festveranstaltung voraussichtlich im September oder Oktober 2017 geplant ist, steht noch nicht fest. Der Vorsitzende bat um Ideen, sei es nun ein Benefizschwimmen oder ein Stadtlauf.

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