Den Schandfleck mittels Parkraum endlich abschaffen

Von: g.s.
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Das brachliegende Grundstück
Das brachliegende Grundstück des früheren Spielplatzes am Ende der Straße „In der Au” gilt lange als Schandfleck in Geilenkirchen. Jetzt sollen hier Parkplätze entstehen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Geilenkirchen hatten über einige Bebauungspläne zu befinden. Dazu gab kaum Diskussionen. Für die Geilenkirchener dürfte die geplante Änderung des Bebauungsplanes Nr. 34 interessant sein.

Dabei geht es besonders um ein kleines Grundstück in Höhe der fußläufigen Wurmbrücke zum Beamtenparkplatz, dass vielen Bürgern schon lange ein Dorn im Auge war.

Hier, hinter dem Wendehammer der Straße „In der Au” neben der Anlieferung des Rewe-Marktes, befand sich einmal ein Spielplatz. Nachdem der ausgedient hatte, entwickelte sich der ungenutzte Bereich mit Sandkasten, Strauchwerk und Eisenbahnschwellen zu einem schwer übersehbaren Schandfleck, der sogar als „Toilette” missbraucht wird. Viele Eltern, die ihre Kinder zur nahe gelegenen Tagesstätte der AWO brachten, haben sich über diesen Umstand oft beschwert.

„Das Grundstück liegt brach und hat sich, wie allgemein bekannt, zu einem Treffpunkt im negativen Sinne entwickelt, mit den üblichen Konsequenzen wie Ruhestörung, wildem Müll und anderen Verunreinigungen”, stand in der Sitzungsvorlage vorsichtig umschrieben. Nun sollen hier einige Parkplätze eingerichtet werden, so dass der Schandfleck dauerhaft verschwindet.

Auf Grund einer baulichen Erweiterung des Arbeitsamts in Richtung Wurm fallen nämlich etliche Parkplätze neben dem Netto-Markt an der Herzog-WilhelmStraße zukünftig weg. Zudem löst die Erweiterung um ein dreigeschossiges Gebäude zusätzlichen Stellplatzbedarf aus. Ein Teil der fehlenden Stellplätze kann durch die Herrichtung neuer Parkbuchten neben der Kornmühle kompensiert werden. Im Hinblick auf die zunehmende Kundenfrequenz bei der Agentur für Arbeit, unter dessen Dach nun auch das bis dato im Rathaus unter gebrachte Jobcenter Platz finden wird, müssen aber weitere Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Hierfür eignet sich unter anderem das brachliegende Grundstück In der Au, dass in rund 30 Sekunden Fußweg von der Agentur für Arbeit zu erreichen ist.

Ausgleich für Grünstreifen

Einstimmig beschloss der Ausschuss die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 34 im beschleunigten Verfahren. Die beiden in Frage kommenden Grundstücke sollen an den Antragsteller des Bauvorhabens veräußert werden. Nach kurzer Diskussion wurde auch der Änderung des Bebauungsplans 96 zugestimmt. Hierbei geht es um ein Grundstück östlich der Landstraße zwischen Niederheid und der Straße nach Hochheid, auf dem das gegenüberliegende Autohaus Jacobs expandieren möchte. Hierzu gab Alex Jansen einige Erläuterungen. Ein Ausgleich für den Wegfall eines Grünstreifens sei gewährleistet, hieß es, auch landesplanerisch stelle sich die Sache problemlos dar.
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