„Demokratie leben“: Zu wenig Fördermittel

Von: st
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Geilenkirchen. Die Stadt Geilenkirchen wird ihre Bewerbung für das Förderprogramm „Demokratie leben!“ nicht aufrecht erhalten. Dies hat der Ausschuss für Bildung, Soziales, Sport und Kultur bei drei Enthaltungen und drei Gegenstimmen beschlossen.

Beigeordneter Herbert Brunen machte deutlich, dass in Geilenkirchen durch das jetzt auslaufende Programm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ 80 Projekte mit einem Volumen von 350.000 Euro gefördert worden seien. Bei dem Nachfolgeprojekt seien die Fördermittel wesentlich geringer. In fünf Jahren würden 275.000 Euro zur Verfügung gestellt. Von den 55.000 Euro im Jahr würden nur 25.000 Euro in Projekte fließen, der Rest sei für Verwaltung und Organisation eingeplant.

Hinzu komme ein Eigenanteil der Projektteilnehmer, im Jugend- und Sozialamt werde eine halbe Stelle dafür blockiert. Während Ruth Thelen (Grüne) in dem Projekt einen Gewinn für das Jugendamt sah, wollte Wilfried Kleinen (CDU) den Projektteilnehmern nicht die Verantwortung aufbürden, später 20 und 40 Prozent der Kosten selbst zahlen zu müssen. „Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Projektteilnehmern.“ Dieser Argumentation schloss sich auch Christoph Grundmann (SPD) an: „Ich sehe die Gefahr, dass die Teilnehmer auf einem Schuldenberg sitzen.“

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