„Dechemax“-Schülerwettbewerb: Teamgeist und kreative Lösungen

Von: markus Bienwald
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Fachlehrerin Gerlinde Zarth (2.v.l.) und Schulleiter Manfred Ehmig (3.v.r.) freuen sich gemeinsam mit dem erfolgreichen „Chemiker-Nachwuchs“ der Willy-Brandt-Gesamtschule, Celina Holländer (l.), Eva-Elina Pickartz (3.v.l.), Justin Wurm (M.), Natalie Holzwart (2.v.r.) und Daniel Thelen. Foto: Markus Bienwald
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Die Schulküche und der Chemieraum boten den Schülern gute Arbeitsbedingungen für ihre praktischen Versuche. Foto: imago/view stock

Übach-Palenberg. Ein schöner Erfolg für die Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule: im Fachbereich Chemie bot der „Dechemax“-Schülerwettbewerb nun eine gute Gelegenheit, Chemiekenntnisse zu testen und zu erweitern. Erstmals nahmen Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Willy-Brandt-Gesamtschule daran teil und das gleich recht erfolgreich.

Zum Thema „Immer im Kreis – Nachhaltige Wirtschaft“ beschäftigte ein fünfköpfiges Team der Schule. Dabei haben sie sich insbesondere zu den Themenbereichen Kunststoffe und Nachhaltigkeit durch die zwei möglichen Teilnahmerunden gearbeitet und am Ende unter den mehr als 180 teilnehmenden Teams aus ganz Deutschland einen hervorragenden fünften Platz erzielt.

„Im ersten Teil mussten jede Woche Antworten zu Fragen recherchiert werden, um das nötige Hintergrundwissen zu erarbeiten“, erklärt Lehrerin Gerlinde Zarth.

Im zweiten Teil des Wettbewerbes sollten dann in der Praxis Kunststofffolien aus Stärke hergestellt werden, Bauschaum-Imitate aus Zucker entstehen, Backpulver und Zitronensäure „wachsen“ und letztlich das Abbauverhalten verschiedener Kunststoffe untersucht werden.

„Die Schulküche und der Chemieraum boten den engagierten Schülern gute Arbeitsbedingungen für die praktischen Versuche, und der Spaß kam nicht zu kurz“, freut sich die Pädagogin. Auch wenn manche Versuche mehrfach wiederholt werden mussten, um das Ergebnis optimal präsentieren zu können, war das Ziel Ansporn genug, um ausdauernd an den anspruchsvollen Aufgabenstellungen zu arbeiten.

Da das Stoffgebiet „Kunststoffe“ erst im folgenden Schuljahr im Chemieunterricht thematisiert wird, galt es für das Schülerteam unter Leitung ihrer Klassen- und Fachlehrerin Gerlinde Zarth gut zu recherchieren, zu überlegen, Teamgeist zu nutzen und kreativ Lösungen zu finden. Alle Lösungen mussten am Ende zu einem Versuchsbericht zusammengefasst und mit Fotos veranschaulicht dargestellt werden.

„Es ist immer wieder schön, zu sehen, mit welchem Eifer die Schülerinnen und Schüler sich in Aufgaben vertiefen und welche kreativen Lösungswege gefunden werden“, findet auch Schulleiter Manfred Ehmig.

Fachlehrerin Gerlinde Zarth riet den Schülern abschließend, den Forscherdrang zu behalten, wobei die eine oder andere Urkunde auch ein Türöffner für berufliche Wege sein kann.

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