Geilenkirchen-Hatterath - „De Schanzeremmele“: Kaum Zeit zum Durchatmen

„De Schanzeremmele“: Kaum Zeit zum Durchatmen

Von: agsb
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Ein Höhepunkt im Hatterather Karneval: „Ne Schwadlapp“ erhielt Dauerapplaus. Foto: agsb

Geilenkirchen-Hatterath. Die Halle Kohnen in Hatterath war voll auf den geliebten Karneval eingestellt. Am Samstagabend stellten die Hatterather „Schanzeremmele“ ihr Prinzenpaar dem Volke vor, Prinz Peter und Lieblichkeit Marianne (Krückels).

Der Einmarsch war schon stimmungsvoll, wobei ferner das Dreigestirn aus Teveren und das Stadtprinzenpaar ganz herzlich in Hatterath begrüßt wurden und dieser Sitzung einen sehr farbenprächtigen Stempel aufdrückten. Sitzungspräsident Peter Hellebrandt freute sich über die festliche Narrenhalle, das jecke Volk blickte wiederum auf eine Farbenpracht auf der Bühne. Das kleine Hatterath mit seinem sehr emsigen KV „De Schanzeremmele“ sorgte für Karnevalstimmung und man erlebte eine große Sitzung.

Kräftiges Schunkeln

Den Startschuss besorgten die Tanzmäuse, Hatteraths ganzer Stolz. Und dann wurde es stürmisch, denn „der Lange“ aus dem Indeland war mehr als ein Eisbrecher, das Büttenass sorgte für Gelächter und rotgeklopfte Schenkel. Da stand ein im besten Sinne bekloppter Jeck auf der Bühne. Das Schöne am Abend: Die Stimmung flaute zu keiner Phase ab, obwohl sie gleich von Beginn an auf hohem Niveau war. Der kleine Chor des MGV präsentierte sich als Hatterather Hofsänger, hier wurde nicht nur kräftig geschunkelt.

Die Tanzgruppe Temptation ließ trotz kleiner Bühne die Augen größer und größer werden, die Mädels zogen eine eindrucksvolle Bühnenschau ab. Den Schanzeremmele-Orden gab es für Helmut Gerads und Gabi Kals-Deußen für ihren Einsatz für das Vereinsleben, ohne den Ort und Karnevalsverein nicht so aufblühen könnten. Die Stimmung wurde keinesfalls unterbrochen, es ging gleich munter und lustig weiter. Daniela und Stephanie zeigten sich als rheinische Frohnaturen, Herbert Heinrichs präsentierte sich danach als Stimmungssänger Nummer eins im Revier.

Mit „Ne Schwadlapp“ (Heinz Leo Derichs) ging zudem ein heimisches Juwel in die Bütt und mobilisierte fast ständigen Applaus. Mit Laura Beemelmanns stand danach erneut ein Eigengewächs aus dem Hatterather Land auf der Bühne, das Tanzmariechen erhielt tosenden Applaus. Diesen gab es ebenso für „De Spetzbouve“. Die Band aus Aachen packte den Öcher Karneval aus, es ging weiter hoch her in der Narrenhalle – Hatterath hatte kaum Zeit zum Durchatmen.

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