„De Schanzeremmele“: Eine kleine jecke Truppe trumpft auf

Von: g.s.
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Prinz Wolfgang führte die Polonaise in der Festhalle Kohnen an. Bei der Kappensitzung der Schanzeremmele war mächtig was los.
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Als Stewardessen machten die beiden Närrinen Sabine Scheuten (links) und Roswitha Beckers ihre Späße. Foto: Georg Schmitz
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Die Showtanzgruppe Temptations zeigte auf der Bühne einen flotten Tanz und riss das Publikum von den Stühlen.

Geilenkirchen-Hatterath. Selten verzeichnete der Hatterather Karnevalsverein „De Schanzeremmele“ bei der Kappensitzung einen derartigen Andrang wie am Samstagabend. Die über 150 Besucher passten soeben in die Narrhalla, die seit Wochen ausverkauft war. Totgesagte leben bekanntlich länger, und so ist es auch mit dem Hatterather Karnevalsverein.

Mangels aktiver Mitglieder nahmen die „Schanzeremmele“ vor drei Jahren nicht mehr an den KGKG- Veranstaltungen teil und waren eine Zeit lang fast „unsichtbar“. Doch in diesem Jahr hat sich die Mitgliederzahl auf über 20 eingependelt, so dass der Hatterather Karnevalsverein wieder überall aktiv mitwirkt.

Das närrische Volk erlebte im 48. Jahr nach der Gründung der „Schanzeremmele“ in der Halle Kohnen wieder unterhaltsame Stunden mit allem, was man von einer Kappensitzung so erwartet. Gesang, Tanz, Comedy und Büttenreden sorgten für Kurzweil und Frohsinn.

Von Anfang an schwappte die Stimmung auf die Gäste im Saal über, und so war es für die Akteure ein Leichtes, immer noch einen drauf zu setzen. Schon vor dem Einmarsch der „Schanzeremmele“ kam im Saal Stimmung auf. Zu bekannten Karnevalshits sangen und schunkelten die Gäste „um die Wette“.

Als dann Präsident Peter Hellebrandt mit dem Dreigestirn Prinz Wolfgang I. (Cuvelier), Bauer Hubert (Jansen) und Jungfrau Alwine (Alwin Deussen) in die Festhalle Kohnen einzog, schwappte die Stimmung noch stärker auf die Gäste über. Nach der Begrüßung durch den gleichzeitig als Moderator fungierenden HKV-Chef gab es ersten Applaus für die Comedians aus Myhl. Als Eisbrecher machten sie ihre Sache bestens, und ohne Zugabe ging es nicht von der Bühne.

Hinter den folgenden Stewardessen steckten Roswitha Beckers und Sabine Scheuten. Beide waren für die „Albatross Airline“ tätig und brachten diese mit ihren Vorstellungen vom Beruf einer Stewardess an den Rand eines Absturzes. Der GKV war zu Besuch in Hatterath, und Geschäftsführer Marco Banzet zückte sogleich den KGKG-Orden, um Marianne Krückels damit auszuzeichnen. Einen tollen Sketch präsentierten Daniela und Stephanie Frohn, die vier neue Ehrendamen für das nächste Schützenfest vorstellten. Hinter dem Quartett verbargen sich die Hatterather Schützenbrüder Peter Krückels, Karl-Heinz Becker, Wilfried Kohnen und Dieter Biller.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der „Singende Türsteher“, auch bekannt als „Kölsche Kraat“, das Publikum in Hatterath begeistert. Mit zwei blonden Tänzerinnen an seiner Seite lieferte er auch diesmal eine perfekte Show ab. Heinz-Leo Derichs aus Gillrath ließ als „Schwadlapp“ ebenfalls nichts anbrennen, und zum wiederholten Male glänzte auch Herbert Heinrichs mit bekannten Stimmungsliedern. „Engel Hedwich“ aus Köln ist derzeit in fast allen karnevalistischen TV-Shows zu sehen. In Hatterath brachte sie das Publikum einmal mehr zum Lachen.

Den Schlusspunkt bildete das Männerballett mit Alwin Deussen, Hubert Jansen, Karl-Heinz Beckers, Wilfried Kohnen, Herbert Heinrichs, Johannes Höppener und Manfred Vogt. Die „Schanzeremmele“ bewiesen, dass es auf die richtige Mischung aus heimischem Humor und Showelementen auswärtiger Kräfte ankommt, um eine Kappensitzung zum Erfolg zu führen.

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