„David-Kopf“ ist großer Ansporn

Letzte Aktualisierung:
4569071.jpg
So sieht ein Sieger aus: Mario Winkelhaus kann sich über den mit 10 000 Euro dotierten Preis freuen, den er aus der Hand von CSB-Chef Dr. Peter Schimitzek (l.) entgegennahm. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Zum siebten Mal wurde mit dem Hochschulpreis „David-Kopf“ bei der CSB-System AG die beste Abschlussarbeit eines Studierenden ausgezeichnet. Der renommierte Preis geht an einen Absolventen der Fachhochschule Münster. Mit seiner „Entwicklung eines Tourenplanungsmodells zur Optimierung der Transportabwicklung“ konnte sich Mario Winkelhaus gegen 74 Konkurrenten durchsetzen.

Vor allem die hohe Praxisrelevanz der Masterarbeit überzeugte die Jury. „Genau das war auch meine Absicht, denn ich wollte keine rein theoretische Arbeit für die Schublade schreiben, sondern etwas entwickeln, das einen direkten unternehmerischen Bezug hat“, sagte Winkelhaus. Darüber freuten sich auch die Hauptsponsoren Dr. Peter Schimitzek (CSB-System AG) und Dr. Richard Nouvertné (Kreissparkasse Heinsberg), die vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik den Preis übergaben. Schimitzek, der 2005 den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des „David-Kopfes“ gelegt hatte, betonte die „geglückte Verbindung zwischen Theorie und Praxis“. Diese habe Mario Winkelhaus zu Recht die begehrte Trophäe eingebracht. Der Stolz ist groß beim Sieger, denn neben den 10000 Euro Preisgeld freut er sich vor allem über die Gewissheit, „einen der wichtigsten Hochschulpreise in Deutschland gewonnen zu haben. Der David-Kopf war schon eine zusätzliche Motivation, Hochleistung in meiner Arbeit zu bringen“, sagte Winkelhaus.

Der Zweitplatzierte Ralf Heim von der Universität Duisburg-Essen und die Drittplatzierte Marie Meyer-Schwickerath von der Fachhochschule Aachen gingen keineswegs leer aus. Beide erhielten einen Scheck in Höhe von 500 Euro. Erstmalig wurde zusätzlich ein Preis in der Kategorie Kundenbeziehungsmanagement (CRM) vergeben. Diesen sicherte sich David Schmid von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Schmid analysierte „Konsumentenmotive und Einflussfaktoren der interaktiven Wertschöpfung“. Der Preis wurde von David Laux von der „ec4u expert consulting AG“ überreicht und ist ebenfalls mit 500 Euro dotiert.

Der David-Kopf steht für das Engagement, Wissenschaft und Wirtschaft enger miteinander zu koppeln und wurde zum siebten Mal verliehen. Mit dem inzwischen über die Landesgrenzen hinaus bekannten Preis wird jährlich die Abschlussarbeit eines Studierenden prämiert, die Theorie und Praxis am besten miteinander verknüpft. Grundvoraussetzung ist dabei eine Note von mindestens 1,7. Insgesamt gingen 75 Diplomarbeiten von 42 verschiedenen Hochschulen aus Deutschland, der Schweiz und der Niederlande ein.

Bewerbungen sind möglich

In einem strengen Auswahlverfahren schafften es vierzehn Arbeiten in die letzte Runde. Unterstützt wird der David-Kopf-Wettbewerb von einem großen Sponsoren-Kreis. Auch im kommenden Jahr wird der Preis vergeben. Interessierte Studierende können sich dafür bereits jetzt bewerben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert