Geilenkirchen - Das Schulorchester von St. Ursula probt für das Jubiläum

Das Schulorchester von St. Ursula probt für das Jubiläum

Von: Johannes Gottwald
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Zum Jubiläumsauftakt wartet ein musikalischer Genuss auf die Musikfreunde: Dirigent Martin Kirchharz mit dem Blasorchester West Harmony bei der Probe in der Aula des Gymnasiums St. Ursula. Foto: Johannes Gottwald

Geilenkirchen. Am St.-Ursula-Gymnasium laufen die Jubiläumsvorbereitungen auf Hochtouren. Das Schulorchester kann demnächst auf sein zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Unter der Leitung von Thomas Kamphausen und Laura Schmidt - die es auch seinerzeit gründeten - hat sich bis heute in sorgfältiger Aufbauarbeit ein ausgesprochen homogener und immer wieder sehr hörenswerter Klangkörper entwickelt.

Die Jubiläumsfeier ist für den Januar 2013 geplant, aber den Auftakt soll ein Gemeinschaftskonzert mit dem Orchester West Harmony bilden, dass am Freitag, 16. November um 19.30 Uhr in der Aula der Schule stattfinden soll.

„West Harmony” wurde erst vor wenigen Jahren als Projektorchester des Volksmusikerbundes NRW gegründet. Zu seinen Mitgliedern gehören auch einige Schüler des St.-Ursula-Gymnasiums, vor allem aber Studenten und Amateurmusiker, die über die Woche hinweg berufstätig sind oder ihrer Ausbildung nachgehen. Meist kommen sie aus dem Heinsberger Raum, einige aus Düren und Leverkusen. Daher finden die Proben stets am Wochenende statt.

„West Harmony” versteht sich bewusst nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Blasorchestern im Kreis Heinsberg, sondern wendet sich an solche Musiker, die sich aus privaten oder beruflichen Gründen nicht an eine feste Vereinigung binden wollen. Das Orchester ist vor allem in der Region Heinsberg aktiv, zuletzt konzertierte man in März 2012 in Wegberg und im Juni in Hückelhoven, wobei auch die Kreismusikschule Erkelenz sowie ein finnisches Gastorchester mitwirkten. Ein besonderer Höhepunkt war ein Gemeinschaftskonzert im Juni 2011 ebenfalls in Wegberg mit der Youth Brass Band NRW, einen Auswahlorchester mit Musikstudenten aus Nordrhein-Westfalen.

Dirigent seit der Gründung

Am Dirigentenpult steht seit der Gründung von West Harmony Martin Kirchharz, Jahrgang 1984. Er wirkte schon früh in Big Bands und Schulorchestern mit und errang Auszeichnungen bei „Jugend musiziert” und „Jugend komponiert”. 2008 begann er ein Schulmusikstudium und arbeitet jetzt als Lehrer am Erzbischöflichen Gymnasium in Rheinbach. Die Organisation der Konzerte und anderer Aktivitäten von West Harmony liegt hauptsächlich in der Hand von Rebecca Knoben; sie wird dabei von dem Kreisjugendleiter van Koert unterstützt.

Auf die Zuhörer wartet ein Programm mit einer interessanten Mischung aus Klassik und leichter Muse. West Harmony wird zunächst die „Buffalo-Dances” vortragen, worin sich die Landschaft von Minnesota widerspiegelt, aber auch indianische Volksweisen eingewoben sind. Die „Music for a Solemnity” von Jan de Haan nimmt dann Bezug auf die Provinz Hoogheveen, in der im 17. Jahrhundert keine Glocken vor dem Gottesdienst benutzt wurden und man die Gläubigen mit Trommeln zur Kirche rief. Daher wird das Stück auch hauptsächlich von Schlagzeugrhythmen beherrscht, über denen die Bläser choralartige Klänge anstimmen.

Nach diesen Originalwerken für symphonisches Blasorchester folgt dann noch die „Bohemian Rhapsody”, bei der Markus Knoben den Taktstock schwingen soll. Er ist mittlerweile zweite Dirigent des Orchesters, wird im Juni 2012 sein Abitur an St. Ursula ablegen, um anschließend ein Musikstudium (Schlagzeug) an der Hochschule in Köln zu beginnen.

Das Schulorchester wird seinen Beitrag mit dem Slawischen Tanz in e-moll op. 72 Nr. 2 von Anton Dvorak eröffnen und danach ein Medley mit Highlights aus der Big-Band-Literatur vorbeiziehen lassen. Zum Schluss sind Bearbeitungen von Klezmer-Liedern zu hören, was die Vorfreude auf den Jubiläumsauftakt des Musikschulorchesters von St. Ursula abrundet.
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