Das Schützenjahr traditionell abgeschlossen

Von: mabie
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Übach-Palenberg. Jetzt ist er volljährig, der Schützenempfang der Stadt Übach-Palenberg. Das ist natürlich noch vergleichsweise jung gegenüber den Bruderschaften im Stadtverband, die nun von Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch in der „guten Stube“ der Stadt im Schloss Zweibrüggen empfangen wurden.

„Modernität und Traditionspflege schließen sich nicht aus“, meinte der Verwaltungschef, und blickte damit auf die heute selbstredend auch international aufgestellten Schützenbruderschaften. „Sie haben neue Aufgaben gefunden, die auf altem Brauchtum fußen“, so Jungnitsch weiter.

„Sie pflegen nicht nur den Schießsport, sondern auch die Geselligkeit und bürgerschaftliches Engagement“. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bruderschaften beginnt aber nicht erst in dem Moment, wo die Schützenschwester oder der Schützenbruder erstmals den grünen oder schwarzen Rock als Zeichen der Zugehörigkeit tragen.

Es gehören auch Feste dazu, und ein Festtagskalender ohne Schützenfest, „das können und wollen wir Übach-Palenberger uns gar nicht vorstellen“, betonte der Bürgermeister.

Und es gehöre auch zum Fortleben der Tradition dazu, dass wie beispielsweise Monika Macht in Scherpenseel als Königin an der Spitze der Bruderschaft steht. Von den Traditionen, die mit der Zeit gehen, schlug Wolfgang Jungnitsch schließlich noch die Brücke zwischen Weltbürgertum und Heimatverbundenheit.

„Sie schließen sich nicht aus, sie ergänzen sich vielmehr“, fand er, „denn auch, wer kosmopolitisch denkt, ist von Traditionen geprägt“. Denn wer in der ganzen Welt Zuhause sein wolle, brauche einen Platz, wo er verwurzelt ist. „Aus diesen Gründen kann ich nur jeden jungen Menschen ermutige, bei den Schützen mitzuwirken“, schloss Jungnitsch.

Er ließ nicht nur das mit diesem Empfang traditionell in Übach-Palenberg abgeschlossene Schützenjahr Revue passieren, sondern hatte noch eine schöne Überraschung parat. Denn die Majestäten durften sich im Gästebuch des Schlosses eintragen, ganz so, wie es sich für Prinzen, Prinzessinnen, Könige, Königinnen und Kaiser geziemt.

Hier die Namen der Majestäten, die an diesem Abend im Schloss leider nicht alle anwesend sein konnten: Königspaar Christian und Nadine Schmidt, Prinz Leon Riemenschneider, Diözesan- und Bezirksprinz Dominik Zilgens, Stadtprinzenpaar Marc Wester und Franziska Neumann mit Vorsitzendem Thomas Zilgens (alle St. Rochus Boscheln), Königspaar Guido Grein und Marion Hönsch, Kaiserpaar Jürgen und Iritt Werken mit stellvertretendem Brudermeister Herbert Nickels (alle St. Sebastianus Übach), Königspaar Karin und Dieter Krause (zugleich Vorsitzender), Prinzessin Jessica Junk, Bürgerkönigin Silvia Eirmbter (alle St. Peter und Paul Palenberg), Königspaar Sandra und Fabrice Steigenberger, Kaiserpaar Karl-Heinz und Marlies Cremer, Prinzessin Sarina Steigenberger mit Vorsitzendem und Stadtverbandsvorsitzendem Helmut Manczak (alle St. Dionysius Frelenberg), Königspaar Mario und Alex Seebald, Kaiserpaar Dieter und Elke Keldenich und Prinzenpaar Robin Pannhausen und Saskia Schönfelder (alle St. Petri und Pauli Windhausen), Königspaar Peter und Roswitha Junk mit Vorsitzendem Karl Fojut (alle St. Franziskus Marienberg), Königspaar Monika und Andreas Macht mit Vorsitzendem Heinz König (alle St. Rochus Scherpenseel), sowie Königspaar und Stadtkönigspaar von Geilenkirchen, Jürgen und Monika Hinte, Prinz Pascal Hagen mit Vorsitzendem Wolfgang Latour (alle St. Cornelius Grotenrath).

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