Das „neue Licht der Stadt” wie in einem Park zu erleben

Von: g.s.
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Man kann schon rund zwei Kilom
Man kann schon rund zwei Kilometer unterwegs sein, um alle unterschiedlichen LED-Leuchten zu begutachten. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Die Auswahl an innovativen Lichtquellen fand zahlreiche Interessenten. Sogar mehr als drei Dutzend Bürgermeister und kommunale Vertreter aus dem Kreis Heinsberg und der Niederrhein-Region waren der Einladung der NEW Netz AG zur Teilnahme an der Eröffnung des LED-Parks in Geilenkirchen gefolgt.

Vorstand Dr. Rainer Hellekes stellte im Verwaltungsgebäude an der Nikolaus-Becker-Straße die NEW als Unternehmer mit sehr starker regionaler Verankerung im Niederrhein vor und erwähnte, dass jährlich Investitionen von rund 60 Millionen Euro getätigt würden. Die NEW richte sich derzeit neu aus, wobei erneuerbare Energien eine wichtige Rolle spielen würden. So habe sich auch die Straßenbeleuchtung als wichtiges Thema aufgetan, und hier finde besonders die LED Technik Beachtung.

Der Geschäftsführer NEW Netz und West Energie & Verkehr, Markus Palic, ging in seinem kurzen Vortrag auf die Entwicklung von Beleuchtung ein, von der Glühbirne über Kompakt-Leuchtstofflampe und Halogen-Metall-Dampf-Lampe bis zur LED Technik. „Die Light Emitted Diode (LED) hat das in wenigen Jahren geschafft, wofür die Halogen-Lampe über 20 Jahre benötigte”, sagte Markus Palic und machte klar, dass die LED-Technik reif genug sei, um in der Straßenbeleuchtung eingesetzt zu werden.

Diplom-Ingenieur Frank Schmitz, Abteilungsleiter NEW Netz, verpasste den LED-Befürwortern aber einen kleinen Dämpfer. Dass LED-Lampen eine Lebensdauer von 100 000 Stunden haben und innerhalb von zehn Jahren alle anderen Lampen ablösen werden, verwies er in den Bereich einer Fabel. Durch die Einführung der LED-Technik werde alles komplexer, von der Materialauswahl bis zur Ersatzteilhaltung, vom Wärmemanagement bis zur Lichtverteilung.

„Viele Dinge müssen optimiert werden, damit das Licht auch die Straße erreicht”, so Frank Schmitz.

Alle im LED Park Geilenkirchen installierten Lampen liegen um die 4000 Kelvin und das wäre schon „fast warmweiß”, so der Experte über die Lichtfarbe. „Eine LED-Straßenbeleuchtung wird das Stadtbild verändern”, sagte Frank Schmitz, bevor sich die rund 50 kommunalen Vertreter und Vertreter der anbietenden neun Hersteller den Rundgang antraten.

33 verschiedene Lampentypen mit 87 Leuchten bekamen die Gäste zu sehen, an jedem Mast ist ein Aufkleber mit Typenangabe und Herstellername angebracht. Nach einer rund zwei Kilometer langen Wanderung von der Nikolaus-Backer-Straße durch die Steinfeldgasse, über einen Teilbereich Konrad-Adenauer-Straße zwischen Bahnübergang und evangelischer Kirche, Kreishandwerksparkplatz, Radweg an der Wurm, An Merckenheim, Martin-Heyden-Straße, Gillesweg, Gerhard-Schümmer-Straße, Tripser Weg, An den Schlosswiesen, Dechant-Kloubert-Weg und Camphausenweg ging es zurück zum Verwaltungsgebäude, wo die „Streetlight Jazzband” die Gruppe bereits musikalisch erwartete.

Hinter der Band verbargen sich Bernhard Kozikowski, Mark Odenius, Ansgar und Jan Lurweg sowie Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler.

Im lockeren Gespräch informierten sich die kommunalen Vertreter bei den Lampenherstellern über Vor- und Nachteile der verschiedenen Lampentypen, die noch rund zwei Jahre lang besichtigt werden können.
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