Das Highlight ist die große Abschlussparade

Von: Heinz Eschweiler
Letzte Aktualisierung:
15220026.jpg
Es ist ein würdiger Anblick beim Dekanatsschützenfest, wenn sich die Bruderschaften zur Feldandacht aufstellen und voller Stolz ihre Fahnen präsentieren. Foto: agsb
15220027.jpg
Das Millener Königspaar Hans-Josef und Sandra Venrath steht im Mittelpunkt des Dekanatsschützenfestes in Millen. Foto: agsb

Selfkant-Millen. Es war am frühen Nachmittag, da wurde die Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Schalbruch als erster Gastverein zum Dekanatsschützenfest auf der Festwiese am Marktweg in Selfkant-Millen begrüßt. Fast im Minutentakt marschierten die übrigen Schützenbruderschaften mit ihren Musikvereinen und Spielmannsleuten zur Festwiese.

Als alle 21 Bruderschaften auf der Festwiese versammelt waren, lebte das Schützenwesen erneut so richtig auf. Auf der Festwiese trafen sich die Schützen und die befreundeten Musikleute – Freundschaften wurden weiter vertieft.

Die recht kleine St.-Qurinus-Schützenbruderschaft Millen hatte alle Vereinsmitglieder im Einsatz – und sie zeigte sich als guter Gastgeber. Während sich die Festzugteilnehmer auf der Wiese versammelten, suchten sich die anreisenden Gäste auf den engen Straßen im historischen Millen ihren Platz in erster Reihe. Millens Einwohnerzahl verdreifachte sich mit all den Besuchern sicherlich spielend.

Der Gastgeber hatte für ausreichend Parkplätze gesorgt: Die Stellplätze waren alle in der Nähe des Ortskerns und der Festwiese. Das bedeutete kurze Wege. Und viele Selfkänter reisten mit dem Fahrrad an – auch so manche Bruderschaft radelte gemütlich zum Schützentag nach Millen.

Erster Höhepunkt war die Feldandacht. Paul Gerads als General des Schützenfestes übernahm anschließend das Mikrofon auf dem Ehrenwagen: „Alles hört auf mein Kommando“, so die Worte des Generals, und auch hier hatte die gastgebende Bruderschaft gut geplant. Bei vielen Schützenfesten ziehen die Spielmannsleute jeweils nach den Worten des Generals los, reißen dann eine Lücke in die Menge – zumal die Majestäten und Ehrengäste erst einmal vom Ehrenwagen herunter und sich dann im Festzug einreihen müssen. Diesmal wartete der Instrumentalverein Tüddern, bis das endgültige Zeichen kam, die Musiker führten den Festzug an.

Eine Augenweide im Festzug waren natürlich die Majestäten, besonders die Frauen in ihren farbenprächtigen Kleidern, ebenso die zahlreichen Ehrendamen – die drücken jedem Dekanatsschützenfest ihren Stempel auf. Auch die kleinen Prinzen erlebten wieder unvergessene Minuten, als auf den Straßen Millens eine Applauswelle losschwappte. Die Fahnenträger marschierten mit Stolz – die Schützenfahne ist nach wie vor ein wichtiges Symbol.

Die abschließende Parade wurde erneut zum Zuschauermagneten – die Parade ist für viele das Highlight des Festzuges. Im Festzelt folgte danach der Tanz der Majestäten. Der Fahnenschwenkwettbewerb und die Preisverteilung sorgten für weiteres Schützenflair. Am Kirmessamstag gab es außerdem die Musiknacht mit DJ Dirndl und der Band „Wir sind Spitze“ – und eins ist sicher: Nicht nur die Musiker waren spitze.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert