Geilenkirchen - Das Herz des Jubilars schlägt für Quimperlé

Das Herz des Jubilars schlägt für Quimperlé

Von: mabie
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Josef Dohmen, hier mit seinem jüngsten Urenkelchen Peter, aus dem Kreywäldchen 2 in Geilenkirchen vollendet am Montag, 25. Oktober, sein 90. Lebensjahr. Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. „Dohmen´s Eck”: es gibt wohl kaum einen Begriff, der alteingesessene Geilenkirchener mehr an die gute alte Zeit erinnert. Damals hatte die Kaufmannsfamilie Dohmen an eben diesem Schnittpunkt zwischen Konrad-Adenauer-Straße, Heinsberger Straße und Martin-Heyden-Straße ihren Stammsitz.

Der jüngste der drei Patriarchen, Josef junior vom „Kreywäldchen 2”, vollendet nun am Montag, 25. Oktober, sein 90. Lebensjahr.

Nach dem Abschluss der höheren Schule in Hünshoven und der kaufmännischen Handelsschule in Aachen folgten für Josef Dohmen Verpflichtungen beim Reichsarbeitsdienst und dem Militär.

Direkt nach Kriegsende 1945 wurde er Hauptbuchhalter der Edeka Geilenkirchen, 1952 Geschäftsführer und 1961 Vorstandsmitglied der Edeka Aachen. Von 1956 bis 1991 war er Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied der Raiffeisenbank Geilenkirchen, deren Ehrenvorsitzender er ist.

Die Familie war und ist für Josef Dohmen immer der ruhende Pol. 1946 heiratete er seine Frau Elisabeth. Zwei Söhne und zwei Töchter stammen aus der Ehe, mit zehn Enkeln und mittlerweile fünf Urenkeln vervollständigen sie die Familie.

Seit 1987 ist Josef Dohmen Witwer, er widmete sich immer dem Vereinsleben. Als „Mann der ersten Stunde” der Städtepartnerschaft zwischen Geilenkirchen und Quimperlé übernahm er 1985 den Vorsitz des Partnerschaftsvereines, war Chef der Vereinigten St.-Sebastianus- und Junggesellenschützenbruderschaften Geilenkirchen von 1971 bis 1992 und Vorsitzender der St.-Sebastianus-Schützenband. Dazu ist er Ehrenpräsident des Partnerschaftsvereines und erhielt 1997 als Krönung seines ehrenamtlichen Engagements das Bundesverdienstkreuz am Bande. Am heutigen Montag wird groß gefeiert, denn „alleine die Familie”, so Josef Dohmen, „macht 30 Leute aus”. Diese Zeitung gratuliert dem sympathischen Jubilar ebenfalls recht herzlich.

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