Das Gesicht einer starken Gemeinschaft

Von: agsb
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Die Jugend gibt, auch in Zahle
Die Jugend gibt, auch in Zahlen nachweislich, den Ton in der Weggemeinschaft an. Das junge Team (Bild) sorgte passend zum Oktoberfestmotto auch für prima Bewirtung in der Bürgerhalle Langbroich. Foto: agsb

Gangelt-Langbroich. Die Bürgerhalle in Langbroich war Schauplatz eines Oktoberfestes mit „christlichen Vorboten”. Die Weggemeinschaft Gangelt nämlich sagte Danke für die ehrenamtliche Arbeit in den acht Pfarreien.

Zu dem Verbund der Katholiken gehören die Gemeinden: Heiligste Dreifaltigkeit Stahe, St. Marien Langbroich, Zur Schmerzhaften Mutter Kreuzrath, St. Josef Hastenrath, St. Nikolaus Gangelt, St. Maternus Breberen und St. Urbanus Birgden.

Gemeinsam feierte die Weggemeinschaft Gangelt mit ihren Ehrenämtlern.

Pfarrer Gottfried M. Graaff, er ist auch Regionaldekan, zeigte sich von der großen Resonanz beeindruckt. Die Weggemeinschaft Gangelt erfreut sich der Initiativen von 1338 Ehrenamtlern, eine Zahl, die im Bistum Aachen „Spitze” sei, hieß es.

Was Pfarrer Graaff am meisten strahlen ließ ist die Tatsache, dass besonders im Gangelter Raum die Jugendlichen unter 16 Jahren mit 281 Personen einen starken Anteil bilden. Zählt man die 208 Personen der Altersgrenzen 16 bis 19 hinzu, dann scheint das Fundament der Weggemeinschaft Gangelt mehr als gefestigt.

„Wir haben alle Ehrenamtler über 16 Jahren zu diesem gemeinsamen Oktoberfest eingeladen. Wenn ich in die Halle blicke, schätze ich, dass rund 400 Personen hier sind, und das ist eine stolze Zahl”, strahlte Gottfried M. Graaff. „Das Wort Ehrenamtler hört sich zwar gut an, aber ich umschreibe diesen Personenkreis lieber als die Engagierten. Sie sind das Gesicht in den einzelnen Pfarreien und in der Weggemeinschaft, sie sind die Personen, die den geistigen Raum öffnen, die den Menschen als Lebensraum einfach gut tut”, lobte der Geistliche.

Alle Beteiligten stünden in der Verantwortung, die Kirche lebendig zu machen, appellierte der Regionaldekan und lobte, dass dies bei den „Engagierten” in der Wegegemeinschaft in großem Umfang geschehe.

Mit der Zeit gehen

Der auch gesellige Abend stand unter dem Motto „Ein Kommen und ein Gehen”, und Pfarrer Graaff sah die junge Generation am späten Abend anrücken, während sich Teile der älteren Generation auf den Heimweg machten. „Am späten Abend wird die Musik lauter gedreht, und es herrscht dann Partystimmung”, gab der Regionaldekan seine persönliche Vorfreude auf den späten Abend preis.

„In unserer Weggemeinschaft ist die Kirche jung”, sagte Gottfried M. Graaff im Gespräch mit unserer Zeitung. „Bis zum Alter von 30 Jahren zählen wir rund 500 Menschen. Ein Ziel des Pastoralteams ist, die Aufgaben auf ganz viele Menschen zu verteilen. Wir haben rund 1600 Tätigkeitsfelder, und diese werden von rund 1400 Personen erfüllt. Das macht die Kirche lebendig, groß und attraktiv”, freute sich der Priester. Die Weggemeinschaft gehe mit der Zeit, lasse beispielsweise T-Shirts mit Logo der Weggemeinschaft oder auch Kugelschreiber herstellen.

Die Stimmung in der Langbroicher Halle war bestens, auch weil - wie vielerorts bei Oktoberfesten in der Region - die Menschen bayerische Lebensart hautnah erlebten und sich in schicken Trachten zeigten. Dazu passten auch die Dirndl der Damen, von denen sich etliche im Service für die Gäste verdient machten.
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