Dabei sein ist alles – auch wenn man selbst nicht spielt

Von: red
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Claudia Thelen (l.) und Meike Hermanns (r.) sind erfahrene Spielermütter, die wie auch Mats Hermanns (2.v.l.), Anna Sophie Hermanns (M.) und Simon Thelen (2.v.r.) wissen, wie wichtig die Unterstützung vor und nach dem Spiel sein kann. Foto: red

Geilenkirchen. Das Wetter entwickelte sich zum Leidwesen nicht nur der Turnierleitung beim von unserer Zeitung mitpräsentierten KW-Cup des Tennisclubs Rot-Weiß Geilenkirchen zu einem echten Dauerthema.

Auch gestern ließ der in diesem Sommer übliche Dauerregen in Verbindung mit eher herbstlichen Temperaturen eine Nutzung der schönen Clubanlage an der Martin-Heyden-Straße für das von Kreissparkasse Heinsberg und NEW west gesponserte Turnier nicht zu. „Wir haben das kompakte Programm für heute in die Halle vom Sportpark Loherhof verlegt und hoffen, dann morgen zu den Halbfinals und Finals der U12 und U16 wieder auf der Clubanlage spielen zu können“, so die Turnierverantwortliche Ulla Symens.

So ein nicht steuerbarer Wechsel des Spielplans ist natürlich auch für diejenigen, die am Rand der Courts mit ihren Lieblingen mitfiebern, immer wieder auch eine logistische Herausforderung. „In Geilenkirchen ist das natürlich kein Problem“, sagt Claudia Thelen, und Meike Hermanns nickt zustimmend. Beide sind Mütter von schon in jungen Jahren recht erfolgreichen Spielern: Mats Hermanns und Simon Thelen.

Und zumindest Meike Hermanns kennt die „Fahrerei“ durch den gesamten Tennisverband Mittelrhein nur zu gut. Köln und Leverkusen sind zwei Ziele, die immer mal wieder im Turnierkalender auftauchen, da ist Flexibilität auch von den Begleitungen gefragt. „Wir machen das aber sehr gerne“, betont Claudia Thelen, „und begleiten die Kinder gerne zu ihren Spielen“.

Mitfiebern ist das eine, darauf können sich die Mütter und die Fans einstellen. Denn bei einem Individualsport wie Tennis mit den einzeln spielenden Aktiven gibt es so gut wie nichts, was die Begleiter am Rand des Turniers machen können. „Im Tennis ist es nunmal so: Man steht alleine da mit der Niederlage oder dem Sieg“, weiß Meike Hermanns. Entsprechend präpariert zu sein für das, was sich nach dem Spiel positiv oder negativ entladen kann, ist da von Vorteil. Aber es ist noch längst keine Routine auch für die erfahrenen Spielermamas, -papas, -opas oder -omas.

Dass die Spieler, selbst wenn sie an einem Tag wie gestern nicht spielen können oder müssen, dennoch dabei sind, um den Turnierverlauf zu verfolgen, hilft den Clubkollegen zumindest mental ein wenig, das wissen die Aktiven genau. „Und man selbst kann sich ja natürlich auch den nächsten Gegner schon einmal angucken“, so Mats Hermanns.

Er will heute bei den voraussichtlich ab elf Uhr startenden Halbfinals und – wenn er weiterkommt – auch bei den Finals gegen 14.30 Uhr auf der Clubanlage an der Martin-Heyden-Straße alles geben. „Einfach nur runter spielen und in den Kopf des Gegners kommen“, lautet die Taktik von Mats. Und falls dann doch mal alle Taktik, alles Talent und alle Technik nichts nützen, gibt es ja immer noch die Mama, die nach dem Spiel gerne mit Trost beziehungsweise Lob für das Erreichte bereitsteht.

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