Culinara-Festival: „Hauptsache, es schmeckt!“

Von: Markus Bienwald
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Sandra Krückel, Landrat Stephan Pusch, Heinz-Arno Plum vom Aktionskreis Geilenkirchen, Bürgermeister Georg Schmitz, MdL Bernd Krückel und Marktmeister Detlef Kerseboom (v.l.) stoßen auf gutes Gelingen bei der jüngsten „Culinara“ an. Foto: mabie
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Austern oder Tagliatelle? Damino Tucconi (rechts) und Pasquale Casella vom „Carpaccio“ präsentieren leckere Spezialitäten. Foto: sit

Geilenkirchen. Ob István Takács aus Eschweiler sein Geschäft mit dem Bürgermeister machen konnte, war am Ende einer gut besuchten Culinara nicht klar. Zwar ist Georg Schmitz bekannt für seine Liebe zu selbst gemachten Marmeladen, die bei Takács im Angebot waren.

Doch hatte der Verwaltungschef auch zugegeben, beim letzten Besuch in der französischen Partnerstadt Quimperle „kugelrund“ geworden zu sein. „Ich habe dort gelernt, vier Stunden am Stück zu essen“, so Schmitz bei der Eröffnung der Culinara am Freitagabend.

Die von der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Aktionskreis Geilenkirchen angebotene Spezialitätenschau ist mittlerweile ein Garant für einen gut gefüllten Friedlandplatz. Und Marktmeister Detlef Kerseboom sorgte dafür, dass sich auch die Mägen der Gäste mit den besten Leckereien füllten. „Wir haben ganz bewusst darauf geachtet, ein bisschen Abwechslung hineinzubringen“, sagte Kerseboom. So konnten die Besucher ihre Gaumen beispielsweise mal mit vietnamesischem Streetfood und mal mit köstlichem Flammlachs verwöhnen.

Unerwartete Genüsse

Ohnehin bot das Geilenkirchener Streetfood-Festival einige Genüsse der ganz unerwarteten Art. Dafür stand beispielsweise Martina Schollmeier mit ihren strikt vegan hergestellten Spezialitäten bereit. Und wer vielleicht nur auf die einzelnen Angebotstafeln schaute, wusste am Ende gar nicht, dass das gerade Probierte ganz ohne tierische Produkte hergestellt worden war.

„Mindestens 95 Prozent unserer Kunden sind keine Veganer, und viele merken es einfach nicht“, gestand Martina Schollmeier. „Hauptsache, es schmeckt“, dachte sich auch Detlef Kerseboom.

Dass sich Geilenkirchen inzwischen vor dem Hintergrund des auch sehr kulinarisch ausgelegten „After Work Marktes“ und des im September anstehenden Weinfestes auf leibliche Genüsse spezialisiert hat, freute indes nicht nur die Damen und Herren von der Verwaltung. Denn schon kurz nach dem offiziellen Startschuss am Freitagabend füllte sich der Friedlandplatz zusehends mit Menschen, die ihre Leckereien unter freiem Himmel genossen.

Und das anstehende Wochenende lud ohnehin dazu ein, sich auch einen der angebotenen Cocktails oder einen köstlichen Wein dazu zu gönnen. Das taten dann auch die Offiziellen um Heinz-Arno Plum vom Vorstand des Aktionskreises Geilenkirchen, die sicherlich nicht nur zu Anfang auf ein gelungenes kulinarisches Miteinander anstießen.

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