Culinara: Ein Event, das auf der Zunge zergeht

Von: Georg Schmitz
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Aber bitte mit Sahne! Das Angebot von „Fräulein Sahne“ umfasste nicht nur Süßes, sondern auch Herzhaftes.
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Lust auf Süßes? Auch für Naschkatzen war mit einem zuckerhaltigen Angebot gesorgt.

Geilenkirchen. Schon die Premiere erweist sich als ein großer Erfolg. „Von null auf hundert“, freut sich der stellvertretende Vorsitzende des Aktionskreises Geilenkirchen, Klaus Jansen, über die Resonanz auf die erste „Culinara“.

Schon bei der Eröffnung am Freitagabend schwelgten Hunderte Menschen in Wein- und Bierlaune und gaben sich insbesondere den kulinarischen Genüssen hin. Jansen richtete in Vertretung für den in Urlaub befindlichen Vorsitzenden Rüdiger Strübig bei der offiziellen Eröffnung ein paar Begrüßungsworte an die Besucher. Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Menschen beim Besuch der Culinara auf dem wiederbelebten Friedlandplatz Freude empfinden werden. „Dieses Fest ist ein Indiz für gelebtes Stadtmarketing und Bürgernähe“, war sich Jansen sicher. So dankte er „den wenigen, die in mühevoller und engagierter Kleinarbeit dieses Fest auf die Beine gestellt haben“.

Abschließend wünschte Jansen allen Besuchern vergnügliche und unterhaltsame Stunden sowie einen unbeschwerten, abwechslungsreichen Aufenthalt in der City von Geilenkirchen. „Genießen Sie die Angebote in vollen Zügen und freuen Sie sich auf die Culinara, die hoffentlich auch zum 50-jährigen Jubiläum des Aktionskreises 2015 wieder stattfinden wird“.

Im Beisein der beiden Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers und Norbert Spinrath sowie von Vertretern von Rat und Verwaltung der Stadt und zweier der hier beheimateten Kreditinstitute, definierte Thomas Fiedler den Begriff „kulinarisch“. Hier seien feine Küche und Speisen, also die hohe Kochkunst gemeint. „Wir lassen uns heute Abend von Slow Food und guten Genüssen verwöhnen, so der Bürgermeister, der Goethe mit folgenden Worten zitierte: „Die Jugend verschlingt nur, dann sauset sie fort, ich liebe zu tafeln am lustigen Ort. Ich kost und ich schmecke beim Essen.“

Fiedler appellierte an die Besucher: „Lassen wir also heute Abend die Jugend bei McDonald‘s oder mit einem Döner das Verschlingen üben. Hier geht es um das gute Essen, um das sinnliche Erleben dessen, was aus der Küche kommt.“

Moderator Ralf Simons vermittelte den Besuchern mit der Auflistung der Beschicker schon beim Betreten des Friedlandplatzes einen ersten Eindruck von dem, was sie erwarten sollte. 16 gastronomische Betriebe und drei Winzer repräsentierten die „Culinara 2014“ mit allem, was der Magen begehrt. „O Portuguès“, ein portugiesisches Restaurant aus Eschweiler, lockte mit Gambas und Rippchen, frisch auf dem Grill zubereitet. Gleich gegenüber stand Ralf Finders mit seinem „Räucherwerk“. Der auch vom Wochenmarkt in Aachen bekannte Räucherexperte bot nicht nur geräucherten Fisch, sondern ebenso zubereitete Garnelen an.

Zum ersten Mal war die Familie Lemoine mit ihrem Flammlachs in Geilenkirchen aufgefahren und fand sofort guten Zuspruch. Aber selbst die original Berliner Currywurst durfte nicht fehlen, und dafür ist Karl-Heinz Bubbel mit seinem feuerroten Spielmobil, dem „Curry Zwerg“ hinreichend bekannt. Wie der Curry-Experte extra für die Culinara eine exotische Soße für seine Wurst entwickelt hatte, so präsentierte das Café Schleypen auf der süßen Seite eine für das Fest speziell kreierte Waffel.

Weitere süße Köstlichkeiten gab es bei „Fräulein Sahne“, die aber neben Gebäck und Torten auch Herzhaftes anbot. Bei „Wok on Roll“ kam die Schärfe durch, je nachdem, welche asiatische Spezialität auf die Zunge gelangte. Zur feinen Küche gehört immer ein passender Wein und auch den mussten die nach Angaben der Veranstalter 3000 Besucher der Culinara nicht vermissen.

Während es am Samstagnachmittag aufgrund der etwas kühleren Temperaturen ein wenig ruhiger zuging, drängten sich am Abend sowie am dritten Culinara-Tag die Menschen durch die „Schlemmermeile“. Das war sicherlich auch dem verkaufsoffenen Sonntag zu verdanken, der mit der Culinara einherging.

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