„Credo piu“ zum vorläufig letzten Mal im Schloss Zweibrüggen

Von: mabie
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Franz Grünweller, Heidi Gottschalk und Franz Josef Mainz (v.l.) brillierten als Trio „Credo Piu“ an zwei Konzertterminen im Schloss Zweibrüggen. Die Abschiedsvorstellungen waren schnell ausverkauft, das Trio legt eine künstlerische Schaffenspause ein. Foto: Markus Bienwald

Übach-Palenberg. Zehnmal hat das Trio „Credo Piu“ schon im Schloss Zweibrüggen konzertiert. Zehnmal hieß das ausverkauftes Haus. So war es auch bei den letzten beiden Möglichkeiten, die Musik mit Sängerin Heidi Gottschalk (Sopran), Sänger Franz Grünweller (Tenor) und Franz Josef Mainz (Flügel) zu genießen.

Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch bedauerte sehr, dass es keine Konzerte von „Credo Piu“, wie jetzt zum Jahreswechsel, mehr geben werde, schließlich sei das Trio mit seiner traumhaften Musik ein fester Bestandteil des Kulturkalenders der Stadt geworden, lege aber nun eine Schaffenspause ein.

Die Tatsache, dass bereits zwei Wochen vor den Konzertabenden im wundervoll hergerichteten Schloss Zweibrüggen alle Karten verkauft waren und auch Karten für ein – dann noch nicht eingeplantes – drittes Konzert problemlos hätten verkauft werden können, sprach nicht nur für die Popularität des Terzetts. Auch die künstlerische Umsetzung begeisterte und erfüllte die hohen Anforderungen der Besucher.

Stimmiges Ergebnis

Dabei war es egal, ob die Mitglieder von „Credo Piu“ solo, im Duo oder im Trio antraten, um ihre Kunst vorzuführen. Stets stimmte das Ergebnis, sorgte für Gänsehaut und das unnachahmliche Prickeln eines ganz nah erlebten und gespielten Musikgenusses.

Zum Einstand sorgte die Arie von Samson und Dalila, von Camille Saint-Saens, mit Franz Josef Mainz für beste Stimmung. Er rollte damit den musikalischen Teppich aus für klangliche Preziosen wie den Duetten „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ von Heidi Gottschalk und Franz Grünweller oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“. Einzeln stachen beispielsweise „Liebe, du Himmel auf Erden“ mit dem wunderbaren Sopran Heidi Gottschalks und das „Wolgalied“ von Tenor Franz Grünweller heraus.

Für zusätzlichen Spaß an zwei unvergesslichen Konzertabenden sorgte auch der musikalische Nachwuchs des Trios. Christian Gottschalk am Klavier und Alexander Mainz am Schlagzeug bereicherten das Konzert noch mit modernen Vorträgen wie dem „Little Drummer Boy“. Franz Grünweller unterhielt zudem mit einer „Öcher Anekdote“ und rundete so einen einmaligen Konzertgenuss ab, der mit viel Applaus von begeisterten Gästen belohnt wurde.

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