Geilenkirchen - Coole Sonnenbrillen stehen dem Unterstufenchor gut

Coole Sonnenbrillen stehen dem Unterstufenchor gut

Von: Renate Kolodzey
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Der 150-köpfige Unterstufenchor unter Leitung von Hermann-Josef Verbocket singt ganz cool mit Sonnenbrillen „We don‘t need no education!“. Foto: Renate Kolodzey
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Saxophonistinnen der Bigband unterstützen den Chor.

Geilenkirchen. „Willkommen zum Konzert unseres Talentschuppens mit vielen jungen und älteren Talenten!“, begrüßte Schulleiter Jürgen Pallaske kürzlich gut gelaunt die Gäste in der rappelvollen Aula des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula in Geilenkirchen. 150 Kinder des Unterstufenchores standen mit Chorleiter Hermann-Josef Verbocket in den Startlöchern, um den Anwesenden einen Eindruck ihres Könnens zu geben.

Der Mathematik-Lehrer, Organist und Chorleiter Verbocket studiert schon seit über 20 Jahren mit Unterstufenchören Konzerte ein. Auch diesmal dirigierte er seine Schützlinge nicht nur schwungvoll, sondern begleitete sie zudem mit großem Einsatz am Flügel.

Hervorragend unterstützt wurde er dabei von kühnen Trompetenklängen des Musiklehrers Leo Jansen, coolen Gitarrenriffs des Schulseelsorgers Bernhard Kozikowski, furiosen Schlagzeugrhythmen des früheren Schülers und jetzigen Jura-Studenten Yannick Dietel sowie dem rasant gespielten Bass des Schülers Maximilian Grabisch.

Stimmgewaltig erklang der Chor gleich beim ersten Song „Rock my soul“, und mindestens genauso laut war der Applaus, der in der Folge nach jedem Lied aufbrauste. Mit der „Petrusballade“ ging es weiter, und bei „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ sangen die Solistinnen Elena Stamm und Lillian Syben die einzelnen Strophen und der Chor den Refrain.

Ebenso verfuhren die Sangeskünstler bei „Mein kleiner, grüner Kaktus“, als Silvia Klimek und Diana Weigandt die Strophen intonierten. Demgegenüber spielte Malte Godemann die „Sontanine“ von Walter Roehr alleine auf der Blockflöte.

Marsha Schnitzler und Elias Coenen luden die Zuhörer dann mit Unterstützung des Chores zum Kaffeekränzchen „Aber bitte mit Sahne“ ein. Gleich darauf brachte Alexandra Mehler die Gäste mit flotten „Czardas“-Geigenklängen von Andrea Holzer-Romberg in Schwung.

„Let it be“ mit Soli von Lea Beule und Maike Welter sowie „Bad moon rising“, solistisch verstärkt durch Kilian Lunga und Cedic Sell, verführten nun alle zum Träumen, das sich im ruhigen Trompetensolo von Maximilian Hermanns „High adventure“ von Paul Lavender fortsetzte.

Mit „Life is life“ meldete sich danach der Chor lautstark zurück, und lässige Sonnenbrillen unterstrichen im letzten Lied vor der Pause kess die aufmüpfige Forderung „We don‘t need no education!“.

Nach der Unterbrechung zogen Mitglieder der Bigband mit Blasinstrumenten auf die Bühne. Als Vorband intonierten sie fulminant unter der Leitung von Leo Jansen das „James Bond theme“ von M.Norman/M.Story und das „Peter Gunn Theme“ von H.Mancini/M.Lewis sowie „Star Wars“ von J.Williams/C.Strommen, wobei sich bei letzterem Geigen und Celli dazugesellten.

Kaum geendet, hieß es „Ein Hoch auf uns“, wobei der Chor die Solistinnen Hannah Schiffers und Diana Weigandt begleitete, wie auch bei „Pretty Woman“, wo Leonie Bornewasser und Emma Dauvermann die Soli sangen.

Kaum geendet überzeugte Eva Paulus am Klavier mit „River flows in you“ von Yiruma, ehe sich der Knaller des Abends in Gestalt von Unterstufenkoordinator Walter Brandt auf die Bühne wagte – mit Zopfperücke und in ein bayerisches Dirndl gewandet. Sein ausgelassen geträllertes Lied „Dicke Mädchen“ sorgte für Stimmung, und vor Lachen blieb definitiv kein Auge trocken.

Nicht minder lebhaft ging es weiter, als Moritz Abels mit „Love the way you lie“ von Alex da Kid bewies, wie gut er das Schlagzeug beherrscht, und „Rockin‘ all over the world“ mit Chor und Instrumentalisten die ganze Aula rockte.

Gemütlicher klang danach der „Stammbaum“ auf Kölsch: Hier sorgten die muntere Sängerschar und die Solistinnen Elena Stamm, Lea Beule und Maike Welter musikalisch für Völkerverständigung. Zum Abschluss durfte natürlich „Viva St. Ursula“ nicht fehlen, ehe der verdiente, nicht enden wollende Applaus aufbrandete, der nur mit einer Zugabe gebändigt werden konnte.

Auch den Mitwirkenden hinter der Bühne wurde Anerkennung gezollt: Ursula Abidemi an der Technik, Hamadi Bettahar, Roman Schlösser, Jonas Becker und Lukas Paar sowie der Bühnenbau-AG und den Schulsanitätern unter Leitung von Michael Wagemann beziehungsweise Cornelia Edel.

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