Chinesen überwinden erste Hürde

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Professor Hermann-Josef Buchkremer (rechts) ist stolz auf die Leistungen der hauptsächlich aus China stammenden Studenten. Sie haben die erste Stufe ihres vierjährigen Studiums geschafft und wurden im Loherhof in Geilenkirchen verabschiedet. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Vor einem Jahr starteten fast 200 junge Menschen vornehmlich aus China, aber auch aus Indien, Indonesien, Iran, Vietnam und den Vereinigten Arabischen Emiraten ihr „Freshman Year” in Deutschland. 50 Frauen und Männer von 17 bis 21 Jahren lebten während dieser zwölf Monate in Geilenkirchen, die anderen in der ehemaligen Polizeischule in Linnich, und studierten an der Fachhochschule Aachen und Jülich.

Während des ersten Jahres in Deutschland wird der Unterricht entweder in Deutsch oder auch in Englisch vom „Freshman Institut” gegeben. Fast alle Chinesen kommen mit geringen Deutsch-Kenntnissen in die Bundesrepublik, sind aber nach einem Jahr erstaunlich fit in der ihnen anfangs noch unbekannten Sprache.

Vor einem Jahr empfing Bürgermeister Thomas Fiedler die ersten 50 chinesischen Studenten im Rathaus und machte sie mit der Stadt Geilenkirchen bekannt. „Eine multinationale Bevölkerung ist eine Bereicherung für jedes Land”, schwärmte schon beim ersten Freshman-Jahr der ehemalige Rektor der FH Aachen, Professor Hermann-Josef Buchkremer. Heute ist sich Buchkremer sicher: „Wir müssen die Menschen schon vor der Ausbildung nach Deutschland holen.” Nur so könne dem Mangel an Fachkräften begegnet werden.
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