Übach-Palenberg - Chansons, Schlager und Seemannslieder beim Männerchor

Chansons, Schlager und Seemannslieder beim Männerchor

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Ein hervorragendes Konzert im Schloss Zweibrüggen boten die Herren vom Männerchor Boscheln.

Übach-Palenberg. Fabelhaften Konzertgenuss boten nun die Herren vom Männerchor Boscheln bei ihrem inzwischen zweiten Gastspiel im Schloss Zweibrüggen. Eine Bühne hatten sie dabei wieder nicht nötig, vielmehr nutzten sie den Treppenaufgang für eine gelungene Aufstellung und bildeten so mit dem Flügel im Schloss ein magisches Dreieck.

Ihren Opener „Das gibt’s nur einmal“ sangen sie mit der brillanten stimmlichen Unterstützung durch Sopranistin Heidi Gottschalk. Und schon zu diesem Zeitpunkt wünschten sich die Gäste in den vollbesetzten Reihen, dass dieser Abend lange dauern würde.

Chansons, Schlager und die zum Outfit der gestandenen Sänger passenden Seemannslieder ließen nicht nur Erinnerungen an längst vergangene Jahrzehnte wach werden, sondern zeigten auch, dass gute Kompositionen immer frisch bleiben. Ob es nun die „Caprifischer“ waren, die ihre Netze auswarfen und erst spät vom Tagwerk heimkehrten, ein Fest mit „Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein“ gefeiert wurde oder das prachtvolle „La Montanara“ wie einst mit Heino eine gedankliche Reise zum nächsten Gebirge ermöglichte: Die Herren unter Leiter Werner Gibbels und mit der Begleitung von Franz Josef Mainz am Flügel gaben alles.

Berühmtes Stadtlied

Das galt natürlich auch für die einzige Dame, die an diesem überaus gelungenen Abend als Aktive dabei war. Heidi Gottschalk ließ ihre Stimme funkeln und setzte nicht nur die perfekt passenden klanglichen Akzente auf den sonoren Männergesang auf. Sie verstand es auch mit ihren Solostücken, das Publikum zu faszinieren. So ging es weiter zurück in der Zeit in den „Blauen Bock“, mit einer Schiffstour in Richtung Köln, wo „Drink doch ene met“ anstand, ehe die Männer schließlich wieder in Übach-Palenberg ankerten und ihrer Heimatstadt mit ihrem berühmten Stadtlied als Zugabe noch ein Ständchen brachten.

Für diese tollen Leistungen konnte es nur Bestnoten und den Wunsch nach einer möglichen dritten Auflage geben, was mit viel Applaus unterstrichen wurde.

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