CDU-Vorsitzende weist Vorwurf des Mobbings zurück

Von: st
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Geilenkirchen. „Viele Menschen in der CDU und viele Geilenkirchener Bürger sind bestürzt“, erklärte am Sonntag Theresia Hensen, Vorsitzende der Geilenkirchener CDU. Die CDU Geilenkirchen stehe absolut geschlossen zu ihrem Bürgermeisterkandidaten Ronnie Goertz.

Der Vorwurf des Mobbings werde entschieden zurückgewiesen. Die Art und Weise, wie mit interner E-Mail-Korrespondenz umgegangen wird, werde auf das Schärfste kritisiert. Damit bezog sich Hensen auf die Berichterstattung in unserer Samstagausgabe. In dem besagten E-Mail-Verkehr zwischen Christdemokraten war von Mobbing, destruktivem Verhalten und mangelnder Geschlossenheit die Rede. Dazu sagt die Vorsitzende: „Die vorgetragene Kritik spiegelt die stimmungsmachende Meinung einiger weniger CDU-Mitglieder wider, die ein demokratisch herbeigeführtes Votum bei der Bürgermeisterkandidatennomminierung nicht akzeptieren wollen.“

Die CDU Geilenkirchen bestehe aus mehr als 500 Mitgliedern. Die in die Öffentlichkeit gebrachte Diskussion werde nur von einer Handvoll dieser Mitglieder geäußert. Dies mache in der Summe nicht einmal ein bis zwei Prozent aus. Mit Blick auf die zurückliegende Kandidatenwahl erklärte Hensen: „In der Stichwahl setzte sich bekanntlich Ronnie Goertz mit knapp 58 Prozent durch. Ein solch klares Ergebnis sollte durch jeden, der sich Demokrat nennt, akzeptiert werden.“

In einer Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes mit allen Ortsverbandsvorsitzenden sei die geschlossene Unterstützung des Bürgermeisterkandidaten Ronnie Goertz und des geschäftsführenden Vorstandes durch die elf Ortsverbandsvorsitzenden einstimmig bestätigt worden. Auch der stellvertretende Vorsitzende Leonhard Kuhn sagte am Sonntag deutlich. „100 Prozent stehen hinter dem geschäftsführenden Vorstand und hinter Ronnie Goertz.“ Und Hensen erklärte weiter: „Zudem distanzieren sich alle von den unsachlichen Darstellungen, die in der Öffentlichkeit kursieren.“

Als Parteivorsitzende, so sagte die Vorsitzende weiter, habe sie darauf zu achten, dass die christlichen und demokratischen Werte eingehalten werden. „Diese Werte sind von einer Handvoll Leute verletzt worden“, kritisierte sie.

„In dem Parteinamen CDU steckt auch das Wort Union. Und Union besagt ‚gemeinsam‘. Deshalb ist es wichtig, deutlich zu machen, dass alle Ortsverbandsvorsitzenden hinter Ronnie Goertz stehen“, sagte auch der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Wilfried Kleinen. Unter dem Motto „Meine Stadt kann mehr – MITeinander mehr erreichen“ gehe die CDU mit Goertz in den Wahlkampf. Hensen betonte, dass sie und ihre Stellvertreter Wilfried Kleinen, Leonhard Kuhn und Wilhelm Wolff sich nicht von den Geschehnissen beirren ließen.

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