CDU Geilenkirchen besucht bei Denkmaltour Schloss Rimburg

Letzte Aktualisierung:
10114677.jpg
Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte Geilenkirchens CDU-Ortsverbandsvorsitzender Heinz Kohnen (r.) zur diesjährigen Denkmaltour am Schloss Rimburg begrüßen.

Geilenkirchen. Sie ist inzwischen ein echtes Zugpferd geworden und lockte auch diesmal wieder rund 120 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer an: die jährliche Denkmaltour des CDU-Ortsverbandes Geilenkirchen.

Die Christdemokraten, unter dem Vorsitz von Heinz Kohnen, hatten diesmal zum Schloss Rimburg in Übach-Palenberg geladen. Michael Jansen von der Unteren Denkmalbehörde bei der Stadt Geilenkirchen und Frank Körfer führten sachkundig über das Gelände und informierten zur Historie des unter Denkmalschutz stehenden Herrensitzes. „Dieses malerische Gelände, dazu das herrschaftliche Gebäude – wie eine prächtige Filmkulisse!“, sagte eine Besucherin ganz begeistert und sprach damit wohl allen aus der Seele.

Das Schloss oder die Burg, über den genauen Begriff lasse sich trefflich streiten, meinte Michael Jansen zu Beginn der Führung, gehört seit über 100 Jahren der Familie von Brauchitsch, die das Anwesen auch bewohnt.

In vielerlei Hinsicht sei Schloss Rimburg, das erstmalig im 12. Jahrhundert urkundliche Erwähnung findet, eine Ausnahme unter den zahlreichen Herrensitzen entlang der Wurm, erklärte Jansen.

Wehrmauern und Graben

So habe das Schloss vor Jahrhunderten zwei Wehrmauern mit jeweils vier Türmen und zwei Gräben gehabt. Von einem Wassergraben ist das Schloss noch heute umgeben.

Jansen zeigte den Besuchern anhand eines immer noch deutlich erkennbaren, inzwischen allerdings längst trocken gelegten Ringes, wo der zweite Wassergraben vor Jahrhunderten einmal verlief. Er lag wesentlich näher am Schloss, der damaligen Kernburg.

Eine weitere Besonderheit von Schloss Rimburg sind die noch vorhandenen Kasematten, auf die Michael Jansen und Frank Körfer bei ihrer Führung hinwiesen.

Die unterirdischen Gewölbe dienten in vergangenen Zeiten Verteidigungszwecken. So erfuhren die Besucher auf ihrem Rundweg durch den Park viel Wissenswertes über Fehden und Kämpfe um Schloss Rimburg, diverse Besitzerwechsel und Umbauten.

Wohnstätte für Bedienstete

Seine neobarocke Fassadeerhielt das Schloss erst im Jahr 1899. Aus dieser Zeit stammt auch die Fachwerkzeile im Innenhof, die seinerzeit als Wohnstätte für die Bediensteten diente.

Am Ende der rund einstündigen Führung bedankte sich CDU-Ortsverbandsvorsitzender Heinz Kohnen bei Michael Jansen und Frank Körfer für die interessanten und kompetenten Ausführungen.

Großer Dank gilt auch der Familie von Brauchitsch, die den Besuch auf dem Privatgelände gestattete.

Anschließend lud der Geilenkirchener Ortsverband dann noch zu Kaffee und Kuchen im Cafe D‘r Eck in Rimburg ein. Hier ließ man man den Nachmittag in geselliger Runde und netten Gesprächen ausklingen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert