CDU fordert: Schulen sollen mit Schwimmvereinen zusammenarbeiten

Von: st
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Am 10. Juni soll das Geilenkirchener Hallenbad eröffnet werden. Hier sollen Geilenkirchener Kinder mit der Hilfe des ATV und der DLRG das Schwimmen lernen. Foto: Udo Stüßer

Geilenkirchen. Wie viele Kinder der Einschulungsjahrgänge 2011 bis 2013 können nicht schwimmen? Mit dieser Frage wird sich die Verwaltung auf Antrag der CDU beschäftigen. In einem weiteren Schritt, so heißt es in dem Antrag, soll die Verwaltung mit den beiden ortsansässigen Schwimmvereinen DLRG und ATV eine Kooperation für einen Schwimmunterricht abstimmen.

Die Kosten für den Schwimmkurs der Geilenkirchener Kinder bei einem der Vereine im neuen Hallenbad sollen nach dem Willen der Christdemokraten von der Stadt übernommen werden.

Die CDU begründet ihren Antrag damit, dass im April 2013 das Geilenkirchener Hallenbad durch einen Großbrand vernichtet worden ist und Grundschüler seitdem keinen regelmäßigen Schwimmunterricht mehr erhalten. Der Antrag wird in der nächsten Ratssitzung am kommenden Mittwoch ab 18 Uhr behandelt.

Dies dürfte laut CDU-Fraktionschef Max Weiler primär Schüler betreffen, die in den Jahren 2011 bis 2013 eingeschult wurden. „Die Kinder, die ab dem Jahre 2014 eingeschult wurden, befinden sich aktuell in der zweiten Hälfte des dritten Schuljahres, so dass es für diese Kinder wieder möglich ist, im neuen Hallenbad schulischen Schwimmunterricht zu erhalten“, heißt es in der Begründung.

Im Rahmen des Programms „Mathe schützt nicht vor Ertrinken“ habe es in den Jahren 2015 und 2016 in den Sommermonaten eine Kooperation mit dem Kreissportbund und dem Freibad in Gangelt gegeben, durch die im Gangelter Freibad Schwimmunterricht für Geilenkirchener Grundschüler erteilt worden sei. Aber: Etwa 160 Kinder, die in den Jahren 2012 und 2013 eingeschult wurden, hätten kein Schwimmabzeichen erworben und seien mit großer Wahrscheinlichkeit keine geübten Schwimmer.

Kinder, die im Jahre 2011 eingeschult wurden, seien zum Zeitpunkt des Brandes im zweiten Halbjahr des zweiten Schuljahres gewesen. Diese Kinder hätten vor den Sommerferien 2015 die Grundschule verlassen und seien aktuell im sechsten Schuljahr.

„Diese Kinder haben im Normalfall keinen Schwimmunterricht während ihrer Grundschulzeit erhalten“, schreibt Weiler. Manchen Eltern wäre es vielleicht auch aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen, ihre Kinder an einem Schwimmkurs in einer überörtlichen Einrichtung teilnehmen zu lassen.

Und abschließend meint er: „Mit relativ geringen Mitteln würden wir hier einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit und Gesundheit unserer Kinder leisten und ihnen eventuelle Ängste vor dem Element Wasser nehmen.“

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