Geilenkirchen-Süggerath - Cannabis stinkt zum Himmel

Cannabis stinkt zum Himmel

Von: Georg Schmitz
Letzte Aktualisierung:
Beamte der Kriminalpolizei Hei
Beamte der Kriminalpolizei Heinsberg sicherten die in Süggerath gefundenen 900 Cannabis-Pflanzen. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Süggerath. Ein dicker Fisch ging am Montagmorgen der Kriminalpolizei Heinsberg ins Netz: In einem Mehrfamilienhaus in Geilenkirchen-Süggerath wurde eine Cannabisplantage mit rund 900 Pflanzen aufgefunden. Der Straßenverkaufswert beläuft sich laut Polizei auf rund 100.000 Euro.

Anwohner waren auf einen unangenehmen Geruch in dem vor Jahren als Gaststätte genutzten Haus in der Jan-van-Werth-Straße aufmerksam geworden und hatten die Polizei informiert. Nebenbei hatten die „Züchter” bei der NEW-Energie auch noch illegal Strom abgezapft, was ihnen ebenfalls zum Verhängnis geworden war. Drei Räume einer Wohnung des nicht bewohnten Hauses sind laut Polizei komplett für den Anbau der Betäubungsmittel genutzt worden.

„Diese Wohnung konnte einem niederländischen Staatsbürger zugeordnet werden, dessen Aufenthaltsort bisher unbekannt ist”, teilen Staatsanwaltschaft und Polizei weiter mit.

Im Hausbereich aufgefundene Abfälle ließen darauf schließen, dass bereits in zurückliegender Zeit Cannabis in diesem Wohnhaus angebaut worden sei.

Die Kriminalpolizei sicherte zwei Stunden lang verwertbare Spuren und entfernte die ziemlich trockenen Pflanzen. Offensichtlich hatten die „Betreiber” des florierenden Geschäftes die Cannabispflanzen einige Zeit lang nicht gegossen. Dem Vernehmen nach könnten sie sich in Urlaub befunden haben.

In ein Dutzend Säcke verpackt wurde das trockene Grün später abtransportiert.

Die Löscheinheiten Geilenkirchen und Süggerath unterstützten die Polizei mit Scheinwerfern beim Ausleuchten der dunklen Ecken in dem Haus. Zum Schluss brachten die Beamten ein amtliches Siegel an der Türe an.

Damit ist das Betreten des Hauses polizeilich untersagt, ein Zerstören des Siegels steht unter Strafe.
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