Buntes Fest für Frieden und Verständnis auf der Nato-Airbase

Von: g.s.
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Ein Hockeyfeld vor einem Karussell-Unikat: Szenen aus dem Children‘s-Festival im Hangar auf der Nato-Airbase. Foto: Georg Schmitz
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Eine zauberhafte Vorführung türkischer Folklore gelang dieser Kindergruppe, deren Eltern im Umfeld der Airbase in Teveren leben. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen-Teveren. In diesem Jahr machte das Wetter dem 26. International Children‘s Festival“ einen kleinen Strich durch die Rechnung. Aber trotz Regens mögen es rund tausend Menschen gewesen sein, die der beliebten Veranstaltung auf der Nato-Airbase in Teveren einen Besuch abstatteten.

Aufgrund der Wettervorhersagen hatten die Organisatoren in weiser Voraussicht das Kinderfest in einen Flugzeughangar verlegt. Das war eine Premiere – und bedeutete eine logistische Herausforderung für alle Beteiligten. Innerhalb weniger Stunden galt es den Hangar vorzubereiten und die komplette Hüpfburg-Landschaft darin unterzubringen.

Unter Federführung der türkischen Einheit mit Oberstleutnant Engin Ertugrul an der Spitze beteiligten sich auch die anderen dem Verband angehörigen Nationen an der Organisation des beliebten Events. Alles wurde rechtzeitig fertig, und so wurden die Kinder mit Freuden erwartet.

Der Internationale Kindertag ist eine Adoption des „Tag des Kindes“, der 1920 erstmals in der Türkei ausgerufen wurde. Von der Unesco übernommen, war es die Vorstellung, dass dieses Festival eine Atmosphäre von Frieden und gegenseitigem Verständnis unter den Kindern in dieser Welt schaffen möge. „Kinder sind unsere Zukunft, wir können gar nicht genug in unsere Kinder investieren“, drückten die Kommandeure des Nato E-3A-Verbandes in der Vergangenheit immer wieder ihre Wertschätzung für das Children‘s Festival aus.

Dieses Fest reflektiere sehr gut den Schwerpunkt der Nato, in der Bereitstellung einer friedvollen Zukunft für die Welt und ihre Kinder und biete die Möglichkeit die jungen Menschen anderer Nationen mit ihren vielfältigen Kulturen kennenzulernen. Bevor das Festival startete, richtete der Kommandeur des E-3A-Verbandes, Generalmajor Andrew M. Mueller, einige Grußworte an die Besucher. Er konnte mit dem türkischen Honorarkonsul in Köln, Hüseyin Emre Engin, einen hohen Gast willkommen heißen.

Im vergangenen Jahr feierte das internationale Kinderfest sein 25-jähriges Jubiläum, und mehrere tausend Besucher fanden damals den Weg zum Stützpunkt. Das schlechte Wetter hielt jetzt natürlich viele Menschen vom Besuch ab, aber dennoch kann das Kinderfest als ein Erfolg gewertet werden.

Der Spaßfaktor war messbar am großen Unterhaltungsangebot. Es reichte von musikalischen Beiträgen mit und ohne Gesang über Tanz und Folklore bis hin zum Ponyreiten und der Besichtigung von Awacs-Flugzeugen. Vor den besonderen Attraktionen sowie an den Beköstigungs-Pavillons kam es sogar zu Warteschlangen. Die „Nato-Railway“, eine kleine, aus drei Personenwagen bestehende Eisenbahn, drehte ihre Runden und fand viel Anklang. Daneben gab es viele Spiele und Mitmachaktionen, die leidlich genutzt wurden.

Wie der Eintritt waren auch die Spielgeräte kostenfrei, darunter jede Menge Hüpfburgen und Klettergeräte, das Bullriding, der Spaceball, und selbst für Zuckerwatte und Popcorn musste niemand das Portemonnaie zücken.

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