Bürgertreff solldurchstarten

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Überklebt und bereit für den
Überklebt und bereit für den Neubeginn: Ein buntes Banner wirbt über dem alten Ladenschild des Frisörsalons. Foto: Stefan Schaum

Geilenkirchen. Vier Wochen lang hat sich ein gutes Dutzend engagierter Bürger für die Umsetzung eines Treffpunktes für alle Generationen eingesetzt. Sie haben in einem ehemaligen Frisörgeschäft an der Konrad-Adenauer-Straße einige Wände entfernt und neue verputzt, haben gestrichen, gegraben und im Garten gepflanzt.

Der Spaß an der Sache ist den Helfern dabei trotz vieler Mühen nie vergangen. Sie wollen neues Leben statt Leerstand schaffen, eben einen Ort der Begegnung. Ob sich der Einsatz gelohnt hat, wird sich ab heute zeigen. Um 15 Uhr werden die Pforten des Bürgertreffs erstmals geöffnet.

Die offizielle Eröffnung wird von den Mitarbeitern der Arbeitsgruppe, geladenen Ehrengästen und Bürgermeister Thomas Fiedler gestaltet. Dann folgen Aktionen wie „Darts zum Mitmachen”, eine offene Sprechstunde und Informationen für Menschen mit psychischer Erkrankung. Der Pantomime-Künstler „Scheibub” wird einen Auftritt haben, es gibt ein Beratungsangebot für Trauernde und vieles mehr. Der erste Tag endet mit der Musikband „Mozaik” am Abend.

Am Samstag geht es um 12 Uhr los. Dann werden Zumba, Beratungsangebote für Menschen mit Behinderungen, ein Begegnungscafé mit Kaffee und Kuchen, Zauberauftritte sowie eine Mal- und Zeichenwerkstatt geboten. Dieser Tag endet mit einer Vorlesestunde für Erwachsene.

Der Sonntag wird um 9.30 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück beginnen. Es folgt eine Vorlesestunde für Kinder, danach gibt es ein Informationsgespräch und die Vorstellung des Betreuten Wohnens für Menschen mit einer Suchtproblematik. Am Mittag findet Bingo statt, zum Abschluss wird „Scheibub” erneut einen Auftritt haben. Auch das Integrationsprojekt „Gangway” für Menschen mit Migrationsgeschichte wird ein Thema sein.

Alle Besucher des Bürgertreffs haben während der gesamten Öffnungszeit die Möglichkeit, Wünsche und eigene Idee einzubringen und können jederzeit mit einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter der Arbeitsgruppe ins Gespräch kommen, um sich über das Konzept des Bürgertreffs zu informieren und mit ihnen auch über das Für und Wider eines Treffpunkts zu diskutieren.

Weiterhin wird ein Name für den Bürgertreff gesucht, alle Ideen werden auf einer Wand festgehalten. Eine Tauschbörse „Ich biete - ich suche” ermöglicht Hilfe von Bürgern für Bürger. Die Arbeitsgruppe bietet mit ihrem Angebot an diesem Wochenende allen Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform des Mitwirkens, Mitdenkens und Mittuns.

Beteiligte und Verantwortliche an den drei Tagen sind auch die Bewohner und Besucher sozialer Einrichtungen: AHG Therapiezentrum Loherhof, Ambulanter Hospizdienst Camino, Caritasverband Heinsberg, Diakonisches Werk des Kirchenkreises Jülich und Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle des Kreises Heinsberg.
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