Bürgersteige an der Sittarder Straße werden nicht erweitert

Von: dawin
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Zu eng und zu gefährlich: Die Fraktion der Freien Wähler forderte im Bau- und Umweltausschuss eine Erweiterung des Bürgersteigs an der Sittarder Straße. Foto: Jan Mönch

Gangelt. Zu eng, zu gefährlich: Die Fraktion der Freien Wähler wies im Bau- und Umweltausschuss in ihrem Antrag auf einen Missstand hin, der sich den Benutzern der Bürgersteige beidseitig der Sittarder Straße, an der B 56 im Bereich der Häuser Nr. 31a bis 35 und vor dem Haus Nr. 34 auftut.

Die Verwaltung solle mit den verantwortlichen Ansprechpartnern in Verhandlungen treten mit dem Ziel, dass die Bürgersteige geändert werden und diese insbesondere von Menschen mit Rollstuhl, Kinderwagen und Rollator genutzt werden können, ohne an den Engstellen auf die vielbefahrene Straße ausweichen zu müssen. „An den in Frage kommenden Stellen ist der Bordstein natürlich nicht abgesenkt“, moniert die FW in ihrem Antrag.

Und weiter: „Der immer stärker angewachsene Fahrzeugverkehr, speziell auch der Lkw-Verkehr infolge der Mautpreller, ist deshalb eine Bedrohung für Leib und Leben.“ So stellen herausstehende Stufen an Hauseingängen und der Pfosten eines Verkehrsschildes ein Hindernis dar.

Um die Bürgersteige für Menschen mit Hilfsmitteln passierbar zu machen, könnten die Stufen verlegt werden, meint die FW und fordert, dass die Verwaltung mit den Hauseigentümern entsprechende Gespräche führt. Aus den Reihen der CDU-Fraktion wurde der Wille geäußert, mit Veränderungen zu warten, bis die Umgehung B56n fertiggestellt ist. Dann werde ohnehin ein verkehrliches Gesamtkonzept für den Ort erstellt werden müssen. Die Sittarder Straße würde zur Gemeindestraße heruntergestuft, so dass die Gemeinde mehr Gestaltungsmöglichkeiten habe. Mit den Stimmen der CDU wurde der Antrag schließlich abgelehnt. Allerdings soll die Verwaltung prüfen, ob der Pfosten entfernt und das Verkehrsschild an der Mauer befestigt werden kann.

Ihr Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes Nr. 63 „Im Jankerfeld III“ hatte keinen Erfolg: Die beiden Häuslebauer in dem Neubaugebiet dürfen keinen Balkon auf den Überdachungen ihrer Terrassen (Altane genannt) errichten. Der Kreis Heinsberg als Aufsichtsbehörde war laut Verwaltung, nicht bereit, für den vom Architekten verursachten Planungsfehler eine Befreiung zu erteilen. Und der Bau- und Umweltausschuss stimmte gegen eine Änderung des Bebauungsplanes.

Der Bau- und Umweltausschuss erteilte zudem mehrheitlich das gemeindliche Einvernehmen zum Antrag der Firma Schlun, die um Verlängerung der Fristen für die Abgrabung und Rekultivierung in der Gemarkung Breberen-Schümm bat.

Im Mai 1999 hatte der Kreis Heinsberg die Abgrabung genehmigt. Der Abbau sollte demnach bis spätestens 31. Dezember 2016 und die Rekultivierung bis spätestens 31. Dezember 2018 abgeschlossen sein. Nunmehr kann die Firma Schlun, Eigentümer und Betreiber der Schürfstätte, mit Fristen bis zum Dezember 2021 bzw. Dezember 2022 planen.

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