Bürgermeister Jungnitsch und Tholen stellen sich zur Wahl

Von: hama/st
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Gangelt. Der Übach-Palenberger Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch und der Gangelter Bürgermeister Bernhard Tholen haben sich entschieden und machen den Weg frei für die gemeinschaftlichen Wahlen von Kommunalparlament und Bürgermeister im Mai nächsten Jahres.

Sowohl Jungnitsch als auch Tholen stellen sich am 25. Mai erneut den Wählern. Wie Jungnitsch am Donnerstagabend in der Ratssitzung erklärte, habe er dem Landrat als zuständige Kommunalaufsicht mitgeteilt, vorzeitig zum 22. Juni 2014 das Amt als Bürgermeister niederzulegen. „Gleichzeitig habe ich entschieden, erneut als Kandidat für das Amt des Bürgermeisters bei den dann vorgezogenen Bürgermeisterwahlen am 25. Mai 2014 antreten zu wollen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Nominierung über die Partei.“

Weiter erklärte Jungnitsch. „Nach intensiver Prüfung aller Rahmenbedingungen, auch der rechtlichen, ist mir das Wohl der Stadt ein vordringliches Anliegen. Vorausgesetzt, es werden keine Stichwahlen erforderlich, wird hier in der Tat erhebliches Geld im fünfstelligen Bereich eingespart.“ Dem wolle er vor allem Rechnung tragen.

Dies sei dann einer seiner persönlichen Beiträge zur Sanierung der Stadtfinanzen. „Darüber hinaus finde ich es gut, wenn der Bürgermeister mit den Menschen im Team zur Wahl steht, die in den letzten viereinhalb Jahren so erfolgreich unsere Stadt geführt und gute Wege aufgezeigt haben, die aus der schwierigsten Situation, die Übach-Palenberg nach dem Krieg und nach der Zechenschließung hatte, führt und bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen führen wird.“

Auch Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen erklärte, nicht das Ende seiner Amtszeit im Oktober 2015 abwarten zu wollen. Tholen sieht die Bitte des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Dr. Heiner Breickmann und die des CDU-Fraktionschefs Karl-Heinz Milthaler, mit der CDU in den Wahlkampf zu gehen, als „ausschlaggebend“ für seine Entscheidung an.

Während die beiden CDU-Führer die hohe Fachkompetenz des Bürgermeisters und seine Verdienste um die Gemeinde ebenso ins Feld führen, wie seine parteiunabhängige Arbeit im Rat, so wollen sie doch mit dem CDU-Mitglied Tholen gemeinsame Ziele und Vorstellungen formulieren und so stark in den Wahlkampf ziehen.

Eine Trennung der beiden Wahlen hält Heiner Breickmann für „nicht sinnvoll“ und mit unnötigen Kosten für die Gemeinde verbunden. „Wir haben hervorragend zusammengearbeitet und wollen das auch in Zukunft tun!“ Der Bürgermeister blickt zurück und gleichzeitig nach vorne: „Ich bin seit 1997 Bürgermeister der Gemeinde Gangelt, die Arbeit macht mir nach wie vor sehr viel Freude“, so Tholen, der gleichzeitig ankündigt: „Ich würde noch gerne zwei Wahlperioden bis 2025 für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde tätig sein!“

Die Schuldenfreiheit der Gemeinde, die Tatsachen, dass man in den letzten vier Jahren nichts an finanzieller Substanz verloren habe und die Ausgleichrücklage gut gefüllt sei, sind für ihn gute Voraussetzungen für die zukünftige Entwicklung Gangelts.

Mit dem Umbau der Schullandschaft, dem Bau der Umgehungsstraßen in Gangelt und Birgden, der stetigen Verbesserung der Infrastruktur in allen Gemeindeteilen sowie der Förderung der Vereine liege, so Tholen, reichlich Arbeit vor der Kommunalpolitik.

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