Geilenkirchen - Bürger wollen sich mit Stadt identifizieren

Bürger wollen sich mit Stadt identifizieren

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Geilenkirchen. Nunmehr zum zweiten Mal fand im großen Sitzungssaal des Geilenkirchener Rathauses ein Treffen der Steuerungsgruppe im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern - Kompetenz stärken” statt.

Mehr als 40 Interessenten waren der Einladung gefolgt. Zu Beginn der Veranstaltung umriss Birgit Gerhards vom Jugend- und Sozialamt der Stadt Geilenkirchen in einem kurzen Rückblick die Geschichte Geilenkirchens unter Inaugenscheinnahme soziokultureller Faktoren.

Beteiligungsmöglichkeiten

Erstmalige schriftliche Erwähnung fand die Stadt im 12. Jahrhundert, seit 1969 ist sie Garnisonsstadt, in der mittlerweile Menschen aus 90 Herkunftsländern leben. In der Bevölkerung werde die Stadt heute als eine Beamten- und Schulstadt wahrgenommen, was auch die vor zwei Jahren in Auftrag gegebene Sozialraum-Analyse zeige.

Gesamtergebnis der Analyse, zusammengefasst in einem Satz: Die Bürger der Stadt Geilenkirchen wünschen sich Identifikationsmöglichkeiten mit ihrer Stadt, indem sie Gemeinschaft leben und Beteiligungsmöglichkeiten erfahren. Ausgehend von dieser Sozialraum-Analyse seien drei Themenkomplexe fixiert worden, zu denen nun in den bevorstehenden Zukunftswerkstätten konkrete Projekte erarbeitet werden sollen. Markus Kaumanns benannte anhand einiger Beispiele, was in Geilenkirchen bereits erfolgreich funktioniere. Exemplarisch nannte er Veranstaltungen des Aktionskreises, des Stadtjugendringes und kulturelle Angebote wie die Park-Open-Reihe im Wurmauenpark. Außerdem gebe es ein mannigfaltiges Vereinsleben. Aus den Reihen der Teilnehmer wurden weitere Einrichtungen und Gruppen benannt, die bereits Veranstaltungen durchführen.

Anschließend bat Ulla Theisling, die dem Bundesprogramm als Coach beiwohnt, alle Anwesenden in das Foyer des Sitzungssaales. Dort war es Aufgabe der Teilnehmer der Steuerungsgruppe, sich in wechselnden Kleingruppen vorzustellen und ihren Bezug zu Geilenkirchen zu erläutern. Anschließend waren die „Ur”-Geilenkirchener gebeten, sich zusammenzufinden.

Vielfältige Hintergründe

Ebenso sollten es die Hinzugezogenen machen und diejenigen, die ?nur in Geilenkirchen arbeiten. Dadurch erhielt die Gruppe ein erstes Gespür dafür, wie vielfältig die Hintergründe der Menschen in Geilenkirchen sind. Anhand der Themenkomplexe „Innenstadt und Wurmauenpark”, „Jugendinteressen” und „Bauchem und Integration” fand man sich anschließend in Kleingruppen zusammen und erarbeitete erste Projektideen.

Die Ergebnisse wurden in Bildern festgehalten und werden in den bevorstehenden Zukunftswerkstätten wieder aufgegriffen.

Für die Zukunftswerkstätten besteht noch die Möglichkeit, sich anzumelden, da einige Nachrückplätze frei geworden sind. Teilnehmen und mitarbeiten kann jeder, unabhängig davon, ob er bereits in der Steuerungsgruppe mitgewirkt hat. Die Zukunftswerkstätten werden unabhängig voneinander veranstaltet und befassen sich jeweils mit einem der genannten Themenschwerpunkte. So wird die erste Zukunftswerkstatt mit dem Schwerpunkt „Innenstadt und Wurmauenpark” am 30. September und 1. Oktober in der Städtischen Kindertagesstätte in Bauchem stattfinden.

Anmeldeformulare

Die zweite Zukunftswerkstatt mit dem Schwerpunkt „Stadtteil Bauchem und Integration” wird am 7. und 8. Oktober ebenfalls in Bauchem stattfinden. Für die Zukunftswerkstatt „Jugendinteressen” am 14. und 15. Oktober wurde das Oswald-von-Nell-Breuning-Haus in Herzogenrath als Veranstaltungsort gewählt. Die Zukunftswerkstätten beginnen jeweils freitags um 16 Uhr, als Workshop-Ende ist für die Freitage 20.30 Uhr anvisiert.

Samstags werden die Workshops um 9.15 Uhr beginnen und etwa um 16.30 Uhr enden. Anmeldeformulare zu den Zukunftswerkstätten finden man auf der Homepage der Stadt Geilenkirchen: http://www.geilenkirchen.de/geilenkirchen/toleranz-foerdern-kompetenz-staerken sowie abholbereit im Jugend- und Sozialamt der Stadt in den Zimmern 309 und 315.

Am 20. Oktober wird im Begleitausschuss über die Umsetzung der ersten Projekte entschieden.

Weitere Informationen gibt es bei der Internen Koordinierungsstelle der Stadt Geilenkirchen: Birgit Gerhards, Telefon 02451/629-309, E-Mail: birgit.gerhards@geilenkirchen.de oder Markus Kaumanns, Telefon 02451/629-315, E-Mail: markus.kaumanns@geilenkirchen.de
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