Bürger sollen die Willenskraft der CDU spüren

Von: g.s.
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Anlässlich der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands Geilenkirchen im Saal Werden-Pongs wurden die 19 Direktkandidaten (im Bild mit Gästen des Parteitreffens) von den 81 stimmberechtigten Parteifreunden gewählt. Foto: Georg Schmitz

Geilenkirchen. Neben der Nominierung der Direktkandidaten, der Bewerber für die Reserveliste und für die Kreistagswahl standen Referate und Berichte im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbands in Geilenkirchen.

Im Saal Werden-Pongs in Immendorf hieß Stadtverbandsvorsitzender Manfred Schumacher auch Landrat Stephan Pusch, die Mitglieder des Bundestages Wilfried Oellers und des Landtages Bernd Krückel willkommen.

„Jede Partei erntet am Ende das, was ihre Politiker gesät haben“, zitierte Schumacher eingangs einen Slogan der bayerischen CSU, den er mittragen könne. Nach der jüngsten Kommunalwahl sei die CDU in Geilenkirchen verjüngt und mit neuen Gesichtern die politische Arbeit angegangen. Bei den kommenden Kommunalwahlen seien mit 19 Direktkandidaten und 19 Listenplätzen 38 Mandate zu vergeben. Zur Zeit habe die CDU nur 16 davon. „Das heißt, wir müssen erheblich zulegen“, so Schumacher.

Der Stadtverbandsvorsitzende wünschte sich, dass die CDU einen Wahlkampf mache, wie ihn Geilenkirchen noch nicht erlebt hat. Schumacher: „Der Bürger muss spüren, dass die CDU wieder die stärkste politische Kraft in Geilenkirchen werden will.“ Landrat Stephan Pusch schnitt mit dem Industriegebiet Lindern ein für Geilenkirchen relevantes Thema an. „Das ist ein Trauerspiel – und liegt in der Entscheidung des Landes NRW“, so Pusch. Mit dem Bau der Anbindungsstraße sei bisher nicht begonnen worden. Von Kreisseite sei alles getan, alle Prozesse wären gewonnen worden. „Wenn bis Ende 2014 keine Entscheidung herbeigeführt wird, ist das durchgeklagte Baurecht verfallen“, so der Landrat.

Das Land sei in der Pflicht, erstaunlicherweise habe das Land aber vom Bund die für Straßenbau zur Verfügung gestellten Mittel nicht abgerufen. Lindern bleibe aber weiterhin Schwerpunktgebiet für eine Industrieansiedlung in NRW. „Aber vielleicht wird bis Ende des Jahres noch ein Kreisverkehr gebaut, um das Baurecht nicht verfallen zu lassen“, meinte Pusch nicht ohne Ironie.

Der Landrat sprach auch die kreisweite Planung in Bezug auf die Berufskollegs an. Die beiden Schulen in Erkelenz und Geilenkirchen würden nicht nur erhalten, sondern gestärkt. Es müsse aber über den Tellerrand hinaus geschaut werden, die Planungen seien auf Regionalebene weiterzuführen. Es gelte Bereiche an einem Standort zu konzentrieren und dem kommenden Schülermangel anzupassen. So könnten Schüler von technischen und handwerklichen Berufen aus der Städteregion das Berufskolleg in Geilenkirchen nutzen und umgekehrt. „Aber“, so der Landrat, „da gilt es noch dicke Bretter zu bohren.“

Christoph Kaminski leitete die Wahlen. 81 stimmberechtigte Mitglieder entschieden sich für die Direktkandidaten: Berto Latten, Uwe Neudeck, Wilfried Kleinen, Kirsten vom Scheidt, Heinz Kohnen, Manfred Schumacher, Karl-Peter Conrads, Barbara Slupik, Jennifer Diederichs, Wilhelm-Josef Wolff, Gregor Janssen, Peter Krückels, Hans-Josef Paulus, Resi Hensen, Michael Kappes, Klaus Bales, Lars Speuser, Leonhard Kuhn, Raimund Tartler. Auf die Reserveliste wurden in Reihenfolge gesetzt: Max Weiler, Willi Münchs, Siegfried Winands, Dirk Kochs, Norwin Sommerfeld, Berto Latten, Uwe Neudeck, Wilfried Kleinen, Kirsten vom Scheidt, Heinz Kohnen, Manfred Schumacher, Karl-Peter Conrads, Barbara Slupik, Jennifer Diederichs, Wilhelm-Josef Wolff, Gregor Janssen, Peter Krückel, Hans-Josef Paulus, Resi Hensen.

Die Mitgliederversammlung sprach sich für Franz-Michael Jansen, Ullrich Sonntag und Friedhelm Thelen als Direktkandidaten für die Kreistagswahl aus.

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